Den Selbstwert erkennen

Wenn Dein Selbstwert ein Baum wäre

Wenn Dein Selbstwert ein Baum wäre

Heute schreibe ich über meine Erkenntnis – es fühlt sich eher an wie ein Erlösung – zum Thema Selbstwert.

Zur Erinnerung: Alle meine Blogbeiträge sind kleine Puzzleteilchen von MIR er-lebter Erfahrung. Meine Motivation, Dir diese kleinen Einblicke in meine Welt zu schenken sind einzig und allein, Dir die Möglichkeit zu geben, in Dich hineinzufühlen. Wenn Du mit irgendeiner In-Formation in Resonanz gehst, ist dies die energetische Verbindung zwischen uns. Sie kann sich für Dich gut anfühlen oder auch nicht – Beides hat eine Bedeutung für Dich. Und da wir grundsätzlich alle energetisch miteinander verbunden sind, rühren auch meine Erkenntnisse aus den Erlebnissen und Informationen anderer Menschen.

Aschenputtels Selbswert

Vor einer Woche kam es zu einem Eklat im engeren Familienkreis, aus einem – von außen betrachtet – lächerlichen Vorall. Von außen betrachtet. Doch die Ursache des Eklats ist nicht der sichtbare, ober-flächliche Vorfall, sondern die darunter schwellenden Emotionen / Energien. Die Gastgeberin fühlte sich wie Aschenputtel. Was genau vorgefallen ist, ist hier nicht wichtig. Wichtig für mich war die Erkenntnis, dass ich selbst mit meinem Selbstwert noch nicht im Reinen war.

Der Emotionscode

Aus dem Buch „Der Emotionscode“ von Bradley Nelson habe ich gelernt, dass Emotionen nicht immer unsere eigenen sind, sondern auch übernommen oder über Generationen hinweg vererbt sein können. Lösen wir diese Emotionen / Energien in uns, werden sie in der gesamten Timeline (d.h. in allen Generationen) gelöst. Für mich ist die Arbeit mit dem Emotionscode eine hochinteressante und wirkungsvolle Sache, die ich gern anwende. Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie das funktionieren soll. Wenn Dich die Antwort ernsthaft interessiert, empfehle ich Dir, das Buch zu kaufen UND Dir das Video „Die Sprache Deines Herzens – Bewusstsein“ von Gregg Braden anzusehen.

Bis jetzt habe ich das Thema „Selbstwert“ damit nicht bearbeitet. „Der Emotionscode“ ist nur eine Methode von vielen. Jedoch – so denke ich – wird die Emotion (egal wie wir sie lösen), wenn sie vererbt ist wie oben genannt, in der gesamten Timeline gelöst.

Die IITM-Methode

Heute wandte ich die Frage an „Wenn mein Selbstwert ein Baum wäre, was wäre es dann?“

Diese Fragetechnik entstammt der IITM-Methode aus England, welche ich bei Sarah Hadinoto erlernt habe. Diese Methode ist die für mich schnellstwirkende und vor allen Dingen Bewusstseins erweiternde Methode, die ich bislang kennen gelernt habe. Leider gibt es noch kein Buch darüber. Nachdem ich einige Sitzungen bei Sarah Hadinoto erfahren durfte und für mich unerklärliche aber erlösende Reaktionen in mir passierten, habe ich an einem Wochenende die Basics dieser Methode erlernt. Ich erzähle Dir das nur deshalb, um Dich darauf vorzubereiten, dass das, was jetzt kommt, eventuell für Dich nicht nachvollziehbar ist. Aber das ist nicht so wichtig. Wichtig ist nur das Endergebnis.

Und nun wird´s interessant 🙂

„Wenn mein Selbstwert ein Baum wäre, was wäre es dann?“

Es zeigte sich ein Bäumchen in einem lichten, von hohen und anderen kleinen Bäumen bewachsener Wald. Mein kleines Bäumchen maß vielleicht gerade einen Meter oder ein wenig mehr.

„Wie sieht die Wurzel aus?“ lautete die nächste Frage.

Interessanter Weise sah sie groß und kräftig aus. So als gehöre sie zu einem dieser wunderschönen hochgewachsenen Bäume in der Nähe. Den Wurzeln fehlten also nichts, um das Bäumchen, den Stamm, Äste, Zweige und Blätter (es waren keine Nadeln) zu nähren. Ich sah, wie die Energie von außen in die Wurzel und in die Erde floss. Es gelang mir nicht, den Energiefluss umzukehren, also von der Wurzel an die Oberfläche in den Stamm hinauf zur Krone. Eine zweite Möglichkeit wäre, die Energie über einen imaginären Torus von der Wurzel in die Krone hinab durch den Baum zur Wurzel fließen zu lassen. Doch das sollte mir auch nicht gelingen.

In der Tiefe meines Herzens und somit meines Bewusstseins (in der Wurzel) wusste ich um die Größe, die Bedeutung, den Wert meiner Selbst. Doch es gelang mir nicht, diese Energie an die Oberfläche – für alle sichtbar – zu bringen. Zwischen versteckter Wurzel und sichtbarer Oberfläche war also etwas.

Meine nächste Frage: „Wenn es möglich wäre, die Energie aus der Wurzel in den gesamten Baum zu transportieren, was würde mit dem Baum geschehen?“ Natürlich er wuchs in rasanter Geschwindigkeit zu einem sehr hohen, schlanken aber kräftigen Baum der Sonne entgegen. Dieser Baum symbolisierte also meinen Selbstwert, wenn ich ihn denn zeigen würde. Blieb noch die Frage, was den Energiefluss blockierte oder besser, wie ich diese Blockade lösen könnte.

Ich fing wieder an zu fragen: „Wenn diese Blockade ein Baum wäre, was wäre sie dann.“

Die Antwort: „Eine dicke Eiche.“ Die Aufgabe wäre nun, diese dicke, vielleicht schon über Hundert Jahre alte Eiche restlos verschwinden zu lassen. Das glaube ich, hätte ich alleine geschafft.

Mir fiel der Emotionscode ein, womit man sogenannte Herzmauern ablöst. Alle negative Emotionen erschaffen eine Herzmauer. Deshalb fragte ich: „Wenn diese Energiefluss-Blockade eine Mauer wäre….“ Die Antwort: „Eine dicke Burgmauer“ (Burgmauern sind garantiert älter als Hundert Jahre!).

Wie innen – so außen

Oft habe ich von der Beziehung zwischen Selbstwert und Geld gehört – Du auch?

Nein ich lenke nicht vom Thema ab. Ich versuchte, von verschiedenen Seiten an meine Blockade / Eiche / Mauer heranzukommen.

Mir fiel das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry ein:  „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“  (Buch: „Der Kleine Prinz“) Das Buch haben meine Tochter und ich uns vor einigen Jahren gegenseitig vorgelesen 😉

Nun, mein Herz weiß also um die Größe meines Selbstwertes. Es hat die Wurzel sehr deutlich erkannt. Eigentlich war das nicht neu für mich. Mein Ziel war es doch jetzt, einen Weg zu finden, den Baum (mein Selbstwert) für das Auge sichtbar werden zu lassen. Doch wofür eigentlich? Ich habe doch das Wesentliche schon längst erkannt.

Ja ich hinkte wie so viele in dieser Falle, dass der Selbstwert am Geld sichtbar wäre. Bis heute!

Warum wollte ich, dass mein Wert für andere sichtbar ist? Weil ich meinen Wert verkaufen wollte. Das steckte dahinter. Wenn ich es irgendwie schaffen würde, meinen Wert in Geld-Wert umzumünzen, dann hätte ich die Bestätigung von außen, wie wertvoll ich wäre. Ich glaube, in diesem Irrtum stecken wohl die meisten Menschen. Denn darin begründet sich die Macht des Geldes. Indem wir glauben – wie innen so außen – machen wir uns zum Sklaven des Geldes und setzten sogar unseren Selbst->Wert in Relation zum Geld-Wert!

Was macht das Aschenputtel?

Das Aschenputtel verkauft seinen Selbstwert nicht gegen Geld; es will Aufmerksamkeit, Dankbarkeit, Bewunderung.

Egal, welche Bestätigung wir für unseren Selbstwert benötigen – solange wir nur irgendeine Bestätigung brauchen (ob Geld oder Bewunderung), haben wir unseren Selbstwert nicht wirklich erkannt.

„Die Natur braucht sich nicht anzustrengen, bedeutend zu sein. Sie ist es.“ (Robert Walser 1878-1956)

Wie spiegelt sich unser Selbstwert im Außen wider?

Während meines Spazierganges stellte ich mir immer wieder die Frage: „Wie würde ich leben, wenn es kein Geld, keine Verbote und keine Angst gäbe?“ Vielleicht möchtest Du Dir selbst dazu Deine Gedanken machen? Deshalb lasse ich jetzt meine einzige Antwort offen.

Ich verstand das Zitat „Wie innen – so außen“ neu. Nämlich, die Energie, die in unserem Herzen (in der Wurzel, im Bewusstsein) schwingt, die st auch außen in unserem Umfeld fühlbar. Durch meine Erkenntnis der angeblichen Abhängigkeit von Geld (bei mir) oder Bewunderung (beim „Aschenputtel“) spürte ich teife Ruhe und Frieden in mir. Nur das WESEN-tliche ist wesentlich.

Ich erkannte, was mir mein Selbstwert im Außen spiegelte:

  1. Ich lebe in Liebe – mit meinen Mann, mit mir und anderen
  2. Ich bin in Frieden – selbst mit „Aschenputtel“, das mich noch nie lieben konnte
  3. Ich bin gesund.

Diese Werte spiegeln meinen Selbstwert. Sie kommen aus mir, ich bin dafür verantwortlich. Sie sind völlig frei von außen.

Magst Du mir mitteilen, wie Du leben würdest oder wer Du sein würdest, wenn es kein Geld, keine Verbote und keine Angst gäbe?

Ich bin gespannt.

Namasté

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3 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Viola Juhnke-Witt
    Jul 20, 2015 @ 08:09:14

    Liebe Arite, habe heute morgen diesen, deinen Bericht über Emotionen gelesen. Danke dazu erstmal.
    Mein Selbstwertgefühl wenn es ein Baum wäre (so sah ich ihn jedenfalls visuell vor mir) glich eher einem Strauch als einem Baum mit gelben abgestorbenen Blättern aber auch wie bei dir starken, sehr verzweigten Wurzeln.
    Ich dachte kurz darüber nach wovon ich mein Selbstwertgefühl abhängig mache und ich stellte abermals fest (wie bereits in unserem Gespräch ) das es die Liebe von anderen zu mir ist. Werde ich verstoßen, nicht akzeptiert, nicht beachtet oder gar verletzt sinkt mein Selbstwertgefühl ins Bodenlose.
    Die Aspekte die du aufzählen konntest z.B. die Liebe mit und zu deinem Mann, weiterhin Gesundheit. Das sind Dinge im Leben damit bist du R E I C H.
    Wünsche dir liebe Arite das dein Baum sich nach außen nochmehr ausdehnt und grünt sodas Wurzeln und Krone ein Gleichgewicht ergebeb. LG Viola

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    • Arite
      Jul 20, 2015 @ 13:00:38

      Liebe Viola,
      ich danke Dir herzlich für Deine Antwort. Besonders spannend fand ich, dass sich Deine Wurzeln ebenfalls stark und verzweigt zeigen. Nun frage ich mich gerade, ob das sogar grundsätzlich bei Jedem so ist. Jetzt bin ich doch neugierig und werde mit dem Emotionscode nach den Emotionen fragen, die meine „Burgmauern“ aufgebaut haben und sie dann lösen. Bin selbst gespannt, wie es weitergeht.
      Alles Liebe Dir

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  2. Trackback: “Du wirst an Deinen Taten gemessen!” | Liebesbewusstsein

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