„Du wirst an Deinen Taten gemessen!“

Liebe/r LeserIn,

letzten Sonntag schrieb ich meinen Artikel „Wenn Dein Selbstwert ein Baum wäre„. Heute am Donnerstag folgt nun dieser Nachtrag.

Ich hatte Dir von der IITM-Methode erzählt. Dir ist sicher aufgefallen, dass ich die ursprüngliche Blockade, welche den gesunden Energiefluss von der Wurzel in den Baum verhinderte, nicht aufgelöst hatte. Ich glaubte am Sonntag, dass dies auch nicht mehr nötig wäre. Die Begründung habe ich – oder besser gesagt, mein Verstand / Kopf / Ego – ja ausführlich geliefert 😉

Die bewusste Erkenntnis ist das Eine – die un-bewusste Erlaubnis der Erkenntnis das Andere

Das letzte, was mir mein ehemaliger, sehr geschätzter Coach Anfang des Jahres sagte, lautete: „Du wirst an Deinen Taten gemessen!“. Von dem Moment an, wusste ich, dass er nicht mehr mein Coach ist. Ich dachte, er hat einfach noch nicht verstanden, dass niemand uns zu messen hat.

Ich hatte es selbst nicht verstanden. Mein Kopf hatte es längst verstanden, doch mein Unterbewusstsein erlaubte mir nicht, mich nicht zu messen. Bis gestern.

Woran man spürt, dass das Unterbewusstsein nicht mitspielt

Ich will versuchen, Dir das an meinem Fall deutlich zu machen. Und vor allen Dingen – das ist viel wichtiger – versuchen, aufzuzeigen, wie die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein funktioniert, um dessen Erlaubnis für den bewussten Wunsch einzuholen. Ja ich sage gleich doppelt „versuchen“ – ich weiß nicht, ob es gelingt.

Gestern führte mich Silvia Haupt mit der IITM-Methode zu meinem Unterbewusstsein. Ich wollte die Energieblockade auflösen. Darauf aufmerksam gemacht hat mich am Montag jemand anders, der meinen letzen Beitrag gelesen hatte. Am Montag war mir noch nicht klar, dass mir mein Unterbewusstsein die Erlaubnis verweigerte. Nun, das hätte ich spätestens nach ein paar Tagen gemerkt. Woran? An meine innere Stimme, die immer wieder fragte:

Wofür bin ich eigentlich da? Was ist mein Sinn?

Ich hatte nichts zu verlieren und ich bin ein neugieriger, experimentierfreudiger Mensch. Also schau ich doch mal, was passiert, wenn ich mit Silvias Hilfe meine Blockade (die dicke Hundertjährige Eiche oder die noch ältere Burgmauer – erinnerst Du Dich) löse.

Als erstes durfte ich mir meinen Selbstwert-Baum noch einmal ansehen. Er sah proportionsmäßig völlig unnatürlich aus. Nicht so, wie ich ihn noch am Sonntag beschrieben habe. Der Stamm war nun extremst lang. Die Krone war kaum mehr zu sehen und die Wurzeln waren so kurz und schwach, dass der Baum sofort umgefallen wäre, wenn man ihn nur angehustet hätte. Was bräuchte die Wurzel, um zu wachsen? Nichts, sie hatte gar keine Motivation oder Hoffnung. Sie fühlte sich vollkommen überfordert. Sie hatte den Wunsch, den Stamm um die Hälfte der Länge abzuschlagen. Dies geschah.

Keine Angst, ich werde und kann Dir auch gar nicht alles haarklein erzählen, was in der einen Stunde, die die Sitzung dauerte, passierte. Außerdem würde es Dich langweilen oder irritieren, wenn Du diese IITM-Methode selbst noch nicht erlebt hast. Ich schreibe dies nicht, damit Du die Methode verstehst, sondern um Dir zeigen, dass es etwas gibt, was Du vielleicht schon immer gesucht hast. Erkennen kannst Du es (hoffentlich 😉 am Ergebnis, das zum Schluss kommt.

Silvia fragte mich weiter: „Wenn die Blockade ein Tier wäre, was wäre es dann?“ Ups, mit dieser Frage habe ich nun wirklich nicht gerechnet. (Wir haben beide den gleichen Basic-Workshop besucht.) Ich hatte ja schon die dicke Eiche und die Burgmauern gesehen. Und nun fragte sie nach einem Tier!?

Es war ein Löwe. Ich sah ein ganzes Rudel. Ich sollte mir einen davon rauspicken.

Es war der König!

Der König hatte das Gefühl, dass ihm seine Königs-Rolle schon in die Wiege gelegt wurde. Er konnte sich gar nicht vorstellen, nicht diese Rolle auszuführen, obwohl er irgendwie spürte, dass er im Grunde seines Herzens kein König sein wollte. (Zum Thema Rolle schrieb ich auch diesen Artikel.) Die Macht und Verantwortung seiner Königsrolle war ihm eine Last, die er nie zeigen durfte. Er war schließlich der König – und davon gab es nur einen.

Dürfte er die Königsrolle an einen anderen Löwen übergeben? Nein, das gefiel meinem Löwenkönig auch nicht, denn er lehnte jegliche Macht (über andere) ab. (Dies erinnerte mich sofort an die Macht des Geldsysthems, welche ich genauso ablehne.) Als nächstes hatte er die Chance, seinem Rudel einfach zu sagen, dass er kein König mehr sein will. Nachdem er das tat, wurde er schallend ausgelacht. Er drehte sich weg und schämte sich zutiefst.

In dieser Situation ließ mich Silvia „die Wandlungssätze“ sagen. Es sind Sätze aus dem Ho’oponopono Danach fühlte der Löwe sich besser, das Rudel, was ihn vorher auslachte, kam auf ihn zu und entschuldigte sich bei ihm. Mein Löwe, der bis eben noch die Rolle des Königs „spielte“, fühlte sich nun ganz klein wie ein Kind. Für diesen Moment fühlte er sich wohl damit. Doch das wollte er sich nicht erlauben. Denn immer noch hörte er seine innere Stimme fragen: Wofür bin ich da? Was ist mein Sinn?

Er glaubte, er würde an SEINEN Taten gemessen werden.

Einem Kind gewährt man noch Zeit und Freiheit. Doch später?

Mein Löwe durfte nun dem Rudel diese Fragen stellen. Das Rudel schien aus weisen Erleuchteten zu bestehen. Denn sie schmunzelten ihn liebevoll an und antworteten:  „DU musst gar nicht suchen. DAS LEBEN bringt dir die Aufgaben.

Das war die Essenz.

Es folgten noch einige interessante Momente.

Zum Schluss besahen wir wieder den Baum, den ich schon vergessen hatte. Der Baum schoss viele Äste, Zweige und grüne Blätter (es war immer noch ein Laubbaum) aus, die Wurzel wuchs und in dem Stamm fühlte ich die Energie von der Wurzel in die Krone ziehen. Und weil es so schön war, lies ich auch noch eine Energie-Torus fließen. Herrlich, dieser Baum war so gesund und natürlich. Es war eine wahre Freude, ihn zu sehen und in ihn zu sein und die Energie zu spüren.

Fazit:

Ich fühle mich heute wie ein neuer Mensch. Ich trage ein neues Kleid, das ich mir schon immer gewünscht habe. Nun endlich darf ich es tragen und ich freue mich darin, wie ein Kind. Es ist fast nicht in Worte zu fassen, was sich für mich verändert hat. Denn es fühlt sich so subtil, so sanft an, so homöopathisch fast 🙂 – und doch so eine starke Wirkung.

Das Leben bringt mir die Taten. Ich habe immer gesucht nach (wiertvollen) Aufgaben . Als ob ich nichts tue. Dabei vollbringe ich jeden Tag genug Taten. Das Leben beschenkt mich mit Taten, die ich liebe, die mir Spaß machen. Stell Dir das mal vor! Ich darf Freude haben, ich muss gar nicht „arbeiten“, obwohl ich jeden Tag arbeite. Verstehst Du, was ich meine.

Mein Gott, ich habe los-gelassen. Ich darf mich dem Leben hingeben und (die Aufgaben) empfangen. Sie kommen von ganz allein, ja sie sind ja schon lange da. Die Taten werden mir geschenkt – und sind so leicht. Ich brauche nicht mehr zu suchen.

Das ist der Sinn des Lebens.

Silvia und Sarah und Mary – wie soll man Euch danken? DANKE !

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