Glückseligkeit mit der IITM-Methode

Im letzten Artikel berichtete ich das Erlebnis meiner eigenen Seelengeburt. Meine Erfahrung zeigt, dass sich nach jeder neuen Erkenntnis eine neue Frage – der nächste Schritt – präsentiert.

„Wir reinkarnieren aus einem bestimmten Grund. Ich hoffe, dass der Tanz mich zu jenem Grund führt.“ schrieb ich im letzten Artikel.

Der Tanz war die Antwort auf meine Frage, was meine Seele will – pure Freude.

Nun, am Sonntag, den 06.09.2015, wagte ich mich an das Experiment, zu fragen:

Wenn meine Freude ein Tier wäre?…

Ursprünglich stellte diese Frage Silvia Haupt in der facebook-Gruppe IITM – Die Macht Deiner Vorstellungskraft, die mich doch sehr neugierig machte. Das Ergebnis des Experimentes hat mich zutiefst erstaunt, Denn es kam etwas für mich zutage, das ich eigentlich (mal wieder) nicht in Worte beschreiben kann. Lies daher am besten die folgenden Zeilen mit dem Herzen und weniger mit dem Kopf. Als Experiment bezeichne ich es deshalb, weil ich diesmal die IITM-Methode mit dem intuitiven Schreiben verbunden habe. Hier nun die Wiedergabe meiner Aufzeichnung:

Wenn meine Freude ein Tier wäre, …dann wäre es ein Eichhörnchen

Meine Seele wäre eine Giraffe. Die beiden sind sich sehr vertraut. Das Eichhörnchen hat die Giraffe noch nicht entdeckt. Die Giraffe symbolisiert für das Eichhörnchen ein sehr weises, alles überblickendes Wesen. Die Giraffe ist einerseits eng mit der Erde verbunden. Sie verehrt und achtet die Erde, auf der sie geht. Das zeigt sie bzw. drückt sie durch ihren behutsamen, graziösen, leicht tändelnden Gang aus. Sie weiß um die Liebe der Erde, die alle Pflanzen und Bäume nährt, von der sie sich – die Giraffe – wiederum ernährt. Die Giraffe sieht, beobachtet und überblickt das Leben auf der Erde, der Erdbewohner aber auch der Insekten und Vögel. Sie überblickt, wie sich alle Wesen zu einem Netz verbinden bzw. verbunden sind.

Aufgrund ihrer stattlichen Größe und ihres beweglichen langen Halses ist es für sie ganz natürlich, nicht nur die Erde, sondern auch den Himmel im Auge zu haben. Sie beobachtet also die Wolken, den Regen, die Sonne, den Mond und die Sterne. Sie weiß, wie die Gegebenheiten dort „oben“ mit denen „unten“ in Verbindung stehen. Die Giraffe weiß, dass jedes Wesen, jede Energie im Universum seinen Platz und seine Bestimmung hat und somit bzw. damit den Fluss von allem was ist, mitbestimmt.

Nur die einzelnen Wesen (wie z. B. das Eichhörnchen) erkennen ihre Bestimmung im großen Universum oft nicht.

Die Giraffe fragt gar nicht nach ihrer Bestimmung. Solche Frage stellt nur das Ego – oder die Unwissenheit, das Unbewusste.

Freude (das Eichhörnchen) ist eine Emotion, eine Energie des Egos.

Eine Seele (Giraffe) ist Ego-frei. Beide Energien, das Ego und die Seele leben im Körper Mensch.

Die Giraffe sucht weder nach Bestimmung noch nach Freude. Sie IST.

Das Eichhörnchen hat sein „Ich bin“ noch nicht erkannt. Es braucht dazu noch etwas. Zum Beispiel die allumfassende Weisheit der Giraffe, den Überblick, die Weitsicht, die Klarheit. Das Eichhörnchen sieht in seiner Welt noch alle Wesen einzeln, voneinander und von sich selbst sowie vom Eichhörnchen getrennt. Alle Wesen sind so, wie das Eichhörnchen selbst.

Jetzt entdeckt es die Giraffe, die es schon lange beobachtet. Ich lasse die Giraffe „die Sätze der Wandlung“ sprechen:

  1. Ich liebe dich.
  2. Es tut mir leid.
  3. Bitte verzeih mir.
  4. Danke

Zwei mal. Das Eichhörnchen wird neugierig und hört neugierig auf. Es fragt die Giraffe „Wofür die Entschuldigung?“

Dass dir nicht bewusst ist, dass du bist, wonach du suchst.“

„Ich suche die all-umfassende Freude. Aber ich bin nur ein scheues Eichhörnchen, das so wie alle um mich herum für sich selbst lebt. Wo ist da Freude?“

Was bräuchte das Eichhörnchen, um die Freude zu erkennen?

Es müsste den Sinn des GANZEN erkennen. Den Sinn seines eigenen Lebens und in seinen Augen nutzlosen Handelns sowie den Sinn des Lebens und Handelns der anderen.

Wie müsste ein sinnvolles Handeln (das erst das Leben sinnvoll macht) aussehen?

  • Es müsste der Freude dienen.

Wessen Freude? Aller Freude!

Die Giraffe braucht diese Freude nicht. Sie sieht sie schon in allem und ist sie.

  • Es müsste dann dem GANZEN (dem Leben / Gott …???) dienen.

Und woran würdest du ein Handeln, das diesem GANZEN dient, erkennen?

Ich müsste zunächst einmal die Wünsche des Großen Ganzen erkennen, um zu wissen, ob mein Handeln diesem dient.

Ich erlaube dem Eichhörnchen, das Große Ganze nach seinem Wunsch zu fragen. Die Antwort lautet:

Glückseligkeit

Die Giraffe ist glückselig.

Was könnte das Eichhörnchen tun, um der Glückseligkeit zu dienen?

  • Selbst glückselig SEIN.

Wenn die Glückseligkeit ein Wesen wäre, was wäre es dann?

Es wäre die Glückseligkeit, das große GANZE , Gott….

Nun spricht dieses Wesen „die Sätze der Wandlung“

  • Ich liebe dich.
  • Es tut mir leid.
  • Bitte verzeih mir.
  • Danke

Daraufhin fällt das Eichhörnchen der Glückseligkeit vor Scham zu Füßen und spricht „die Sätze der Wandlung“ seinerseits.

  • Ich liebe dich.
  • Es tut mir leid.
  • Bitte verzeih mir.
  • Danke

Allerdings mit der Intension, dass ihm sein eigenes Verhalten ihm selbst, dem Eichhörnchen gegenüber leid tut.

Die Glückseligkeit und das Eichhörnchen sind sich nun ganz nah und schauen sich in die Augen. Die Glückseligkeit schaut das Eichhörnchen voller Liebe an. Das Eichhörnchen weint. Es hat immer geglaubt, es müsse ihr, der Glückseligkeit / dem großen GANZEN, Gott… – dienen. Nun erkennt das Eichhörnchen, dass die Glückseligkeit schon glückselig IST und deshalb seinen Dienst gar nicht braucht. Die Glückseligkeit hatte nie einen anderen Wunsch, als dass das Eichhörnchen glückselig IST.

Das Eichhörnchen braucht nur sich SELBST zu dienen. Sein ganzes Handeln und das Handeln aller Wesen braucht nur EINES zu erfüllen: die eigene Glückseligkeit. – Wie innen so außen –

Ich bitte der Glückseligkeit, dem Eichhörnchen ein Geschenk zu machen. Ihr Geschenk lautet:

„Wenn du mir dienen möchtest, um einen Sinn in deinem Handeln und Leben zu sehen, dann diene dir selbst.“

Ich frage das Eichhörnchen, was es der Glückseligkeit schenken möchte.

Das Eichhörnchen weiß, dass es der Glückseligkeit nichts schenken braucht. Deshalb beschenkt es sich selbst mit der Absicht:

„Ich beende jegliche Sinnsuche (bei mir und im Außen) und konzentriere meine Energie im Bewusstsein der Glückseligkeit in Allem was ist – und vor allem in mir. Amen.“

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nachträgliche Anm.:

  • Mehr zur IITM-Methode findest du hier –>
  • „die Sätze der Wandlung“ findest du im Hoʻoponopono, ein hawaiianische Vergebungsritual
  • Glückseligkeit ist hier nicht die Emotion, Gefühl (wie Freude), sondern der Zustand des Bewusstseins.
  • Das „Amen“ ganz zum Schluss kam genauso intiutiv wie alles andere. Ich bin konfessionsfrei. So war ich selbst doch etwas überrascht. Es bedeutet „So sei es – es ist vollbracht“ und hat immenseKraft. So bin ich dankbar.
  • Erläuterung zur Aussage „Ich suche die all-umfassende Freude. Aber ich bin nur ein scheues Eichhörnchen, das – so wie alle um mich herum – für sich selbst lebt. Wo ist da Freude?“ : Das „selbst“, das hier angesprochen wird, meint das Ego.

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Ich sehe die Glückseligkeit in allem was ist. Das ist meine Absicht – und eine wahre Herausforderung.

Hast Du eine ähnliche Absicht / Erkenntnis / Herausforderung? Lass uns daran teilhaben, um zu wachsen.

Danke – Arite

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