Vollkommene (Seelen-)Verschmelzung

Es ist 23.00 Uhr. Anstatt ins Bett zu gehen, schalte ich den Rechner ein, um endlich mal wieder meine vergangenen Gedanken hier niederzulegen. Ich habe nicht vor, viel zu schreiben.

Wie immer lese ich mir meinen letzten Artikel (vom 13. Sept. 2015) noch einmal durch, bevor ich beginne zu schreiben. Ein Viertel Jahr her. Das Interessante daran ist, dass ich so meine eigene Reise wie ein Zuschauer beobachten kann. Drei Monate sind genug Abstand, um schon wieder ein wenig über mich selbst zu schmunzeln.

Was wollte ich heute schreiben?

An diesen Satz aus meinen letzten Artikel will ich anknüpfen:

„Sie drückten meinen seit Jahren sehnlichsten Wunsch aus.“ (Verschmelzung mit meinem Seelenpartner)

MEINEN Wunsch! Es waren meine Gedanken, meine Vorstellung oder Bilder einer Verschmelzung. Nicht seine! Und natürlich war mir klar, dass eine Seelenverschmelzung für uns beide gleichermaßen ….. nicht in Worte zu fassen ist. Wie oft geht es einem Menschen so, dass er mit seinen Wünschen oder mit seiner Hilfe glaubt bzw. glaubt zu wissen, ja logischerweise überzeugt ist, dass diese für den anderen nur gut sein kann, ja muss, selbst wenn der andere davon noch nichts weiß. Wie eine Mutter, die meint zu wissen, was gut für ihr kleines Kind ist und leidet, wenn ihr Kind (in den Augen der Mutter) leidvolle Erfahrungen macht.  Was will ich sagen?

Mir ist klar geworden, dass jegliche Wünsche aus dem Ego kommen, aus dem kleinen ich. Was da seit Jahren rumschreit, war das kleine ich, nicht meine Seele!. Dieses kleine ich – egal in welchem Körper es steckt – hat deshalb Wünsche – egal welche – weil es das Wahre ICH, die Seele nicht erkennt.

Urplötzlich wurde mir dies bewusst.

Seit drei Monaten laufe ich nun mit dieser neuen Klarheit herum und bin damit still geblieben. Denn in den letzten Monaten ist sooo viel Neues ein-gefallen, dass ich dachte, warte jetzt einfach mal ab.

Es ist in meinem Gewahrsein. Der Wunsch nach Verschmelzung, wie er bisher war, hat sich verändert. Es bedarf keine Erfüllung des Wunsches mehr, UM mich oder uns, unser Leben DANN als absolut erfüllt und vollkommen zu fühlen. Das war mein bisherige Grund für diesen Wunsch.

Allein diese Erkenntnis entlastet mich und meinem Mann und Zentnerschwere Lasten. Es braucht keine Wünsche mehr. Oder genauer gesagt, ich bin dabei zu erkennen, dass mein kleines ich (das Ego) eine Teilprojektion meines eigentlichen ICH´s ist.

 

Und damit komme ich zum nächsten Thema, das darauf aufbaut.

Wie erkenne ich mein vollkommenes erfülltes ICH?

Im letzten Artikel schrieb ich noch:

„Mein Ich, mein Geist, mein Körper ist nicht Marionette der Seele. Für mein körperliches und geistiges Wohlbefinden bin ich ganz allein verantwortlich.  …  Ich brauche mir um die Seelen keine Gedanken zu machen, sondern nur um das Menschliche in mir.“

……………………………………

Die oberen Zeilen schrieb ich im Dezember – als unfertigen Entwurf….

Heute am 16. April 2016 versuche ich, hier einen Abschluss zum Thema „Seelenverschmelzung“ zu finden, denn es IST abgeschlossen. „Versuche“ deshalb, weil es für mich kaum in Worte zu fassen ist. Deshalb war ich so lange still. Und – nein, es ist nicht meine Absicht, hier aufzuschreiben, WIE es zur „Seelenverschmelzung“ kam. Denn es ist völlig anders, als ich es zumindest immer dachte, wie es sein müsse 😉

Aber ich versuche eine Zusammenfassung für den Leser hier zu lassen. Sozusagen als…, hm ja als was… sieh selbst, was es für dich bringt, falls du auch auf der Suche nach der „Seelenverschmelzung“ bist.

  1. Der unstillbare Wunsch nach Seelenverschmelzung trieb mich auf den Weg zur Erfüllung. Vor genau 9 Jahren lernte ich meinen Seelenpartner kennen – am 14.04.2007 (für Numerologieinteressierte).
  2. Ich war mir sicher, WENN dies geschieht, erst dann fühlt sich das Leben vollkommen er-FÜLLT an. Ohne genau zu wissen, WIE es geschehen wird, aber ich glaubte eine Ahnung zu haben, wie ES sich anfühlt.
  3. Nach ewigen „Selbsterfahrungs-Trips“ begriff ich, dass alles nur ein Spiel des Egos ist. Nicht die Seele sehnt sich nach Verschmelzung. Sie kann auch nicht sterben, sie braucht absolut nichts, denn sie ist Alles und vollkommen. Und weil das kleine ich, das Ego-gesteuerte Wesen dieses ALLES und VOLLKOMMENE nicht fühlen kann, glaubt es, mit etwas Anderem – dem „Seelenpartner“ wie auch immer – verschmelzen zu müssen, um sich dann vollkommen zu fühlen, um dann vollkommen und vollkommen glücklich zu SEIN.
  4. Was ist die Seele. Sie ist mein vollkommenes ICH. Mein kleines ich stellte ich in den Dienst meiner Seele. Ich glaube nicht, das Ego verbannen oder gar töten zu müssen, damit die Seele …. Für die Seele muss ich gar nichts tun. Ich brauche nur zu ERKENNEN, wer welche Rolle mit welcher Macht bzw. Absicht spielt. Auf dem Spielfeld befinden sich „ich – die Suchende bzw. die Beobachterin und schließlich die Erkennende“, „ich – das kleine Ego, das die Suchende antreibt“, und „ICH – die Seele, das Göttliche, Vollkommene All-Eins…, das seelenruhig und Liebe-voll, mit absoluter vertrauter Gewissheit dem Spiel zuschaut“
  5. Die „Verschmelzung“ geschah, nachdem ich fähig war zu ENTSCHEIDEN – ich kann nicht beschreiben, wie – den Wunsch nach ihr LOSZULASSEN. Vor dieser Entscheidung wusste ich nicht, DASS das die LÖSUNG (vom Ego) war. Dies geschah vor sechs Wochen abends. Am nächsten Morgen, gleich als ich aufwachte, war ich in einem Meer vollkommener LIEBE. Ich fühlte, es ist alles schon da, alles vollkommen, ohne jeden Wunsch, tiefster Friede, Glückseligkeit, zu Hause… Wie soll ich es beschreiben?
  6. Ich war in, bei? meiner Seele? Meine Seele war in, bei mir? Alle Worte sind nicht richtig.

Ich bin HEIL und glücklich angekommen.

Bleib einfach auf deinem Weg. Deine Seele führt dich zu ihr. Vertraue. Das ist das Wichtigste.

Namasté

 

 

 

 

 

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Kurzmitteilung

Die Befreiung der Seele und Entdeckung meiner Bestimmung

Die Befreiung der Seele

Die Befreiung der Seele

Dies ist der Abschluss meines 1. Bandes. Ich feiere sozusagen Erntedankfest.

Seit gut neun Monaten suchte ich nach meiner Bestimmung bzw. versuchte, mich der Bestimmung hinzugeben, um sie zu empfangen. Gleichzeitig kämpfte ich regelrecht seit Jahren in meiner Seelenpartnerschaft um Verschmelzung.

Der Kampf ist beendet, die Bestimmung wurde empfangen. Beide Ereignisse sind zwei verschiedene Schuhe. Doch beides ereignete sich am gestrigen Tag, den 12. September 2015 (für Numerologie-Interessierte :-).

Da dieser Artikel also gleich zwei Themen miteinander verbindet, wird er doppelt so lang:

Ich beginne mit dem Morgen des 11. Septembers. Früh um fünf scheuchte mich folgender Gedanke aus dem Bett:

Welche Arbeit entspricht deinem WESEN?“

Wenn ich mir das Leben, die Handlungen, ja die Arbeiten der Tiere, Vögel, Insekten anschaue, folgen diese ihrer natürlichen Bestimmung. Genau so haben wir Menschen unsere natürliche Bestimmung. Ich habe in einem schamanischen Buch gelesen, dass selbst unser Körperbau unsere Bestimmung verrät. Und es muss stimmen. Denn schau ich mir die Anatomie der jeweiligen Lebewesen an, dessen Arbeit in der Natur ich beobachte, sehe ich, dass diese total aufeinander abgestimmt sind.

Mein Wesen ist Liebe ARITE

Meine Arbeit, meine Gaben sollen der Freude, ja der Glückseligkeit dienen. Ich kenne zurzeit nur ein Unternehmen, dessen Gründerin dasselbe Ziel verfolgt. Es befindet sich in München. Noch am 11. September bewarb ich mich nach München – 770 km von zu Hause entfernt. Diese Entscheidung war vielleicht der Auslöser für das, was dann folgte.

Ich staunte fast über mich selbst, über meinen Mut. Obwohl es in meinem Bauch grummelte, fühlte ich, es ist richtig. Ich war sehr dankbar, stolz und froh, dass ich es wagte,

meiner inneren Stimme wirklich zu folgen.

Ich lerne immer mehr, sie wahrzunehmen und ihr zu vertrauen. Ich empfinde es als pures Geschenk.

Gestern präsentierte mir facebook den Blogartikel von Ute Strohbusch „Seelenpartner – Was bedeutet für die Frau wirklich „loszulassen“. Peng, da war es wieder! Meine Beziehung ist also nicht so, wie ich sie sehe oder wie ich über sie denke. Nein, sie ist so, WEIL ICH über sie bzw. meinen Partner SO denke. Ich soll einfach alles vergessen, was ich denke und neu denken. Ute schreibt:

Wenn die Frau loslässt in dem Glauben, dass der Seelenpartner zu schwach ist, zu langsam, es nicht schafft, sie nicht einholt, hinter ihr zurück ist in seiner Entwicklung, dann lässt sie nicht los, sondern sie WENDET SICH NUR AB. Sie bleibt im Vatermuster: Männer sind schwach, unzuverlässig, können nicht lieben usw stecken! Sie geht zwar ihren Weg weiter, ist vielleicht nun auf eigenen Füßen, beruflich, finanziell, emotional usw… Aber sie fühlt sich immer noch als die Unerreichbare!… und bleibt somit unerreicht (von Männern).
Loslassen bedeutet also in diesem Zusammenhang nicht, endlich (was an sich schon lange genug dauert!) die Aufmerksamkeit von dem Mann zu lösen und sich sich selbst zuzuwenden… sondern: Sich von den VORSTELLUNGEN über ihn, über seinen Charakter, über das scheinbar Sichtbare zu lösen!!! Du musst DEIN BILD von ihm in dir erlösen! Du musst das, was du angeblich über ihn weißt, vergessen! Es geht nicht darum, sich abzuwenden, „weil er es sowieso nicht schafft“. Sondern um deine Sichtweise!

Wie soll das gehen? Mein Verstand darauf: Aha, der Baum ist also gar nicht grün. Das denk ich nur. Ich denk ihn mir jetzt in blau… oder wie? Ihre Worte beschäftigten mich.

Die (Er-) Lösung erfolgte ganz unerwartet am selben Abend. Was ist passiert?

Gleich 2 ent-scheidende Ereignisse!

  1. Das erste gab mir am Nachmittag einen weiteren Hinweis auf die Frage „Welche Arbeit entspricht meinem Wesen“
  2. Der zweite Vorfall am Abend beantwortet die Frage, „Wie soll das gehen?“

Zum 1.

Mein lieber Mann, mein Seelenpartner, hat ein weises, großes und hilfsbereites Herz. Er ist der beste Freund, den man sich wünschen kann. Er mischt sich nie ein. Wenn man ihn bittet, dann tut er was er kann. Er investiert Zeit und Energie, um Strategien, Antworten, Lösungswege zu finden. Leider nur für andere anstatt auch für sich selbst. Deshalb sagte ich zu ihm, ich würde mir sehr wünschen, dass er die Zeit und Energie, die er für andere investiert, mal für sich selbst nutzt. Er wusste genau, was ich meinte, denn wir hatten am Vorabend darüber gesprochen.

Ich bekam keine Antwort. Er hatte gerade die Zutaten für das Mittagessen zubereitet. Sein Schweigen ist mir vertraut. Ich musste mich im Laufe der Jahre daran gewöhnen, lange, ja sehr lange auf eine Antwort, irgendeine Reaktion, ein Zeichen zu warten. Meine Worte klangen nicht nach einem Vorwurf, denn das waren sie nicht. Sie drückten meinen seit Jahren sehnlichsten Wunsch aus. Und dann immer noch Schweigen. Es blieb beim Schweigen. In mir fing es an zu brodeln, ja zu kochen. Es hatte jetzt keinen Zweck, noch irgend etwas zu sagen oder noch länger zu warten. Ich packte mein Buch und eine Wasserflasche in meine Tasche und wusste, ich muss jetzt weg! Irgendwohin. Mein erster Gedanke: „An den Uni-See nach Bremen!“ Kaum saß ich im Auto, fielen mir andere Ziele ein. Gott sei Dank ermahnte ich mich,

meinem ersten Gedanken zu folgen.

Dort am See begegnete ich eine sehr schöne, ältere Frau, die viel jünger aussah, als sie sein musste. Ich saß am See und las in meinem Buch und sie kam, um im See zu baden. Neben mir auf der Bank war Platz und sie fragte „Ach kann ich zu Ihnen kommen?“ Natürlich, gern. Nachdem sie wieder aus dem Wasser kam und sich angekleidet hatte, kamen wir ins Gespräch.

Sie erzählte mir, dass sie gerade Flüchtlingskindern deutsch beibringe. Sie war ihr Leben lang von Herzen Lehrerin. Ihre Arbeit bereitete ihr immer Freude. Sie hatte ein offenes Herz und Ohren für die Kinder. Sie achtete darauf, sich nicht zu verausgaben und arbeitete deshalb halbtags. Doch jedem Tag bot sie für die Kinder und deren Eltern nach der Schule Sprechzeiten an. So war sie oft genauso lang beschäftigt, wie ihre Kollegen. Immer wieder wollten Freunde und Kollegen ihr raten, doch Vollzeit zu arbeiten, um mehr Geld zu verdienen. Doch diese Frau arbeitete aus und mit dem Herzen. Wir haben uns so gut verstanden. Sie erzählte weiter, all diese Freunde und Kollegen sind heute tot. Und sie saß neben mir und strahlte wie das blühende Leben.

Dann fragte sie mich, ob ich studieren würde 🙂 Ich erzählte ihr von meiner derzeitigen Situation und meiner Suche nach Sinn und Bestimmung. Die Frau war einfach göttlich. Ich hatte das Gefühl, wir verstehen uns absolut. Als sie mich plötzlich fragte „Was würden sie gerne tun?“, dachte ich nicht an meine gestrige Bewerbung nach München. Ich spürte meine Hände und den tiefen Wunsch, Menschen zu berühren. (Selbst jetzt, wo ich dies schreibe, könnte ich weinen.) Ich sagte:

„Ich möchte Menschen berühren.“

Wir saßen dicht beieinander. Ich sah sie an, nahm ihre Hände in meine und sagte zu ihr: „Ich stelle mir vor, wenn Menschen z.B. krank sind, dass ich einfach ihre Hände halte oder sie berühre, ihnen Trost, Liebe und Aufmerksamkeit schenke.“ Ich kann nicht beschreiben, was passierte, als ich ihre Hände hielt. Ich sagte weiter: „Wissen Sie, der liebe Gott hat mir nicht umsonst solche feinen Hände gegeben. Sie sind da, um Liebe zu schenken.“

Sie: „Ja, das stimmt. Das war so richtig warm und zart. Und sie haben so schöne Hände!“

Sie beschrieb mir, wovon ihre Schwester schwärmte; nämlich von einer Massage, bei der sie sich nicht entkleiden musste und ganz angenehm mit leichten Druck am Körper berührt wurde. Diese Berührungen seien so wohltuend und entspannend, lösend…Während sie mir dies voller Begeisterung erzählte, betastete sie meinen Arm. Ich fühlte genau das. Mir kamen die Tränen und wir umarmten uns.

Ja, das ist es, was ich suchte und worauf ich so lange gewartet habe.

Sie wusste leider nicht, wie diese Massage / Berührung hieß. Doch das, so versicherte sie mir, finde ich im Internet. Nachdem wir uns mit einer weiteren Umarmung verabschiedet hatten, packte ich mein Buch ein, ging zum Auto und fuhr nach Hause.

Schlagartig schien es kühl und bewölkt zu werden. Ich weinte vor Dankbarkeit und Freude über das eben Erlebte. Unglaublich! Was ist passiert? Mein lang gehegter Wunsch war ja nicht neu und auch kein Geheimnis. Ich kann es nicht wirklich beschreiben. Auf jeden Fall habe ich jetzt den Glauben und auch die Gewissheit, meinen Traum endlich in die Tat umzusetzen. Sämtliche Zweifel sind verschwunden. Diese Frau war einfach ein gesandter Engel für mich. Danke!

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zum 2.

Am Abend – mein Mann und ich redeten wieder ganz normal miteinander über unsere Erlebnisse der letzten Stunden, – fragte ich ihn nochmal nach seinen Gedanken hinsichtlich meines Wunsches für ihn, den ich zum Mittag äußerte. Wieder wurde es still. Ich betete: „Liebe Engel, helft ihn. Liebe Engel, helft ihn.“ Seine Antwort kam dann überlegt und langsam: „Ich glaube“, sagte er, das wäre nur eine große Quälerei für mich und würde am Ende nichts ändern.“

Mit diesem festen Glaubenssatz kann sich wirklich nichts ändern, dachte ich. Das musste ich erst mal verdauen. Schließlich entgegnete ich: „So geht s mir auch. Es ist eine große Quälerei und es ändert sich nichts!“ Ich dachte wieder über Ute Strohbusch´s Artikel nach. Ich fühlte mich leer, ratlos, ohnmächtig. Ungefähr eine halbe Stunde später – nach dem Duschen –

war ich aus der Seelenpartnerschaft mit meinem Mann gelöst, erlöst.

Bisher fühlte ich eine ewige magnetische Anziehungskraft zwischen uns. Ich fühlte mich manchmal wie eine Marionette meiner Seele. Unsere Beziehung war von einer Seelenliebe getragen, die jegliche Schwierigkeiten durchstand. Es gab einfach kein Entkommen, kein Weglaufen. „Meine Seele“, so sagte ich noch vorgestern zu meinem Mann, „fühlt sich hier bei dir einfach zu Hause.“ Wie lauteten Utes Worte doch gleich?

Sich von den VORSTELLUNGEN … zu lösen!!! Du musst DEIN BILD von ihm in dir erlösen! Du musst das, was du angeblich über ihn weißt, vergessen! Es geht … um deine Sichtweise!

Dann erinnerte ich mich wieder an meine neu gewonnenen Sichtweisen: Meine Seele ist Glückseligkeit. Sie ist an nichts und niemanden gebunden, nicht einmal an mir. Glückseligkeit ist raum- und zeitlos. Mein Ich, mein Geist, mein Körper ist nicht Marionette der Seele. Für mein körperliches und geistiges Wohlbefinden bin ich ganz allein verantwortlich. Nicht meine Seele! Das hatte ich doch schon nach meiner Seelengeburt im August erkannt, erinnere dich.

Es ist so eine Befreiung, das alles zu verstehen, was offensichtlich für mich nicht von heute auf morgen funktioniert. Das, was ich in den letzten Wochen und Monaten erkannt und erlebt habe, kommt jetzt zusammen. Es bestätigt sich. All diese vielen neuen Erkenntnisse brauchen ihre Zeit, um sich in meinem Kopf zu verankern und zu wachsen.

Noch mal: Ich bin nicht für die Seele da. Nicht für meine und für keine andere. Genau genommen, haben wir gar keine Seele, sondern die Seele hat uns. ICH bin Körper und Geist – das Sterbliche hier auf Erden. Die Seele ist unsterblich und an nichts fest gebunden. An keinen Körper und nicht an die Erde. Ich brauche mir um die Seelen keine Gedanken zu machen, sondern nur um das Menschliche in mir.

Solange ich mir VORSTELLTE, ich wäre mit der Seele untrennbar verbunden – und mein Mann mit seiner und diese beiden Seelen wiederum miteinander – war ich unfrei. Ich habe verstanden,

Ee gibt keine Verbindung mit einer Seele, weil es auch keine Trennung von ihr gibt.

Ich ahne etwas von einer Schöpferkraft in mir – das erste Mal überhaupt. Tiefer Atemzug, ein Schauer…

Es gibt den Begriff „Zwillingsseele“. Genauso fühlte es sich an. Als ob da zwei Seelen im Mutterleib sind. Die eine will an´s Licht und die andere nicht. Die erste muss sich entscheiden, ob sie mit der zweiten sterben möchte oder allein geboren wird.

Der Geburtsvorgang ist nun vollkommen abgeschlossen.

In Liebe, Freude und Lebenslust grüßt euch

Arite

Glückseligkeit mit der IITM-Methode

Im letzten Artikel berichtete ich das Erlebnis meiner eigenen Seelengeburt. Meine Erfahrung zeigt, dass sich nach jeder neuen Erkenntnis eine neue Frage – der nächste Schritt – präsentiert.

„Wir reinkarnieren aus einem bestimmten Grund. Ich hoffe, dass der Tanz mich zu jenem Grund führt.“ schrieb ich im letzten Artikel.

Der Tanz war die Antwort auf meine Frage, was meine Seele will – pure Freude.

Nun, am Sonntag, den 06.09.2015, wagte ich mich an das Experiment, zu fragen:

Wenn meine Freude ein Tier wäre?…

Ursprünglich stellte diese Frage Silvia Haupt in der facebook-Gruppe IITM – Die Macht Deiner Vorstellungskraft, die mich doch sehr neugierig machte. Das Ergebnis des Experimentes hat mich zutiefst erstaunt, Denn es kam etwas für mich zutage, das ich eigentlich (mal wieder) nicht in Worte beschreiben kann. Lies daher am besten die folgenden Zeilen mit dem Herzen und weniger mit dem Kopf. Als Experiment bezeichne ich es deshalb, weil ich diesmal die IITM-Methode mit dem intuitiven Schreiben verbunden habe. Hier nun die Wiedergabe meiner Aufzeichnung:

Wenn meine Freude ein Tier wäre, …dann wäre es ein Eichhörnchen

Meine Seele wäre eine Giraffe. Die beiden sind sich sehr vertraut. Das Eichhörnchen hat die Giraffe noch nicht entdeckt. Die Giraffe symbolisiert für das Eichhörnchen ein sehr weises, alles überblickendes Wesen. Die Giraffe ist einerseits eng mit der Erde verbunden. Sie verehrt und achtet die Erde, auf der sie geht. Das zeigt sie bzw. drückt sie durch ihren behutsamen, graziösen, leicht tändelnden Gang aus. Sie weiß um die Liebe der Erde, die alle Pflanzen und Bäume nährt, von der sie sich – die Giraffe – wiederum ernährt. Die Giraffe sieht, beobachtet und überblickt das Leben auf der Erde, der Erdbewohner aber auch der Insekten und Vögel. Sie überblickt, wie sich alle Wesen zu einem Netz verbinden bzw. verbunden sind.

Aufgrund ihrer stattlichen Größe und ihres beweglichen langen Halses ist es für sie ganz natürlich, nicht nur die Erde, sondern auch den Himmel im Auge zu haben. Sie beobachtet also die Wolken, den Regen, die Sonne, den Mond und die Sterne. Sie weiß, wie die Gegebenheiten dort „oben“ mit denen „unten“ in Verbindung stehen. Die Giraffe weiß, dass jedes Wesen, jede Energie im Universum seinen Platz und seine Bestimmung hat und somit bzw. damit den Fluss von allem was ist, mitbestimmt.

Nur die einzelnen Wesen (wie z. B. das Eichhörnchen) erkennen ihre Bestimmung im großen Universum oft nicht.

Die Giraffe fragt gar nicht nach ihrer Bestimmung. Solche Frage stellt nur das Ego – oder die Unwissenheit, das Unbewusste.

Freude (das Eichhörnchen) ist eine Emotion, eine Energie des Egos.

Eine Seele (Giraffe) ist Ego-frei. Beide Energien, das Ego und die Seele leben im Körper Mensch.

Die Giraffe sucht weder nach Bestimmung noch nach Freude. Sie IST.

Das Eichhörnchen hat sein „Ich bin“ noch nicht erkannt. Es braucht dazu noch etwas. Zum Beispiel die allumfassende Weisheit der Giraffe, den Überblick, die Weitsicht, die Klarheit. Das Eichhörnchen sieht in seiner Welt noch alle Wesen einzeln, voneinander und von sich selbst sowie vom Eichhörnchen getrennt. Alle Wesen sind so, wie das Eichhörnchen selbst.

Jetzt entdeckt es die Giraffe, die es schon lange beobachtet. Ich lasse die Giraffe „die Sätze der Wandlung“ sprechen:

  1. Ich liebe dich.
  2. Es tut mir leid.
  3. Bitte verzeih mir.
  4. Danke

Zwei mal. Das Eichhörnchen wird neugierig und hört neugierig auf. Es fragt die Giraffe „Wofür die Entschuldigung?“

Dass dir nicht bewusst ist, dass du bist, wonach du suchst.“

„Ich suche die all-umfassende Freude. Aber ich bin nur ein scheues Eichhörnchen, das so wie alle um mich herum für sich selbst lebt. Wo ist da Freude?“

Was bräuchte das Eichhörnchen, um die Freude zu erkennen?

Es müsste den Sinn des GANZEN erkennen. Den Sinn seines eigenen Lebens und in seinen Augen nutzlosen Handelns sowie den Sinn des Lebens und Handelns der anderen.

Wie müsste ein sinnvolles Handeln (das erst das Leben sinnvoll macht) aussehen?

  • Es müsste der Freude dienen.

Wessen Freude? Aller Freude!

Die Giraffe braucht diese Freude nicht. Sie sieht sie schon in allem und ist sie.

  • Es müsste dann dem GANZEN (dem Leben / Gott …???) dienen.

Und woran würdest du ein Handeln, das diesem GANZEN dient, erkennen?

Ich müsste zunächst einmal die Wünsche des Großen Ganzen erkennen, um zu wissen, ob mein Handeln diesem dient.

Ich erlaube dem Eichhörnchen, das Große Ganze nach seinem Wunsch zu fragen. Die Antwort lautet:

Glückseligkeit

Die Giraffe ist glückselig.

Was könnte das Eichhörnchen tun, um der Glückseligkeit zu dienen?

  • Selbst glückselig SEIN.

Wenn die Glückseligkeit ein Wesen wäre, was wäre es dann?

Es wäre die Glückseligkeit, das große GANZE , Gott….

Nun spricht dieses Wesen „die Sätze der Wandlung“

  • Ich liebe dich.
  • Es tut mir leid.
  • Bitte verzeih mir.
  • Danke

Daraufhin fällt das Eichhörnchen der Glückseligkeit vor Scham zu Füßen und spricht „die Sätze der Wandlung“ seinerseits.

  • Ich liebe dich.
  • Es tut mir leid.
  • Bitte verzeih mir.
  • Danke

Allerdings mit der Intension, dass ihm sein eigenes Verhalten ihm selbst, dem Eichhörnchen gegenüber leid tut.

Die Glückseligkeit und das Eichhörnchen sind sich nun ganz nah und schauen sich in die Augen. Die Glückseligkeit schaut das Eichhörnchen voller Liebe an. Das Eichhörnchen weint. Es hat immer geglaubt, es müsse ihr, der Glückseligkeit / dem großen GANZEN, Gott… – dienen. Nun erkennt das Eichhörnchen, dass die Glückseligkeit schon glückselig IST und deshalb seinen Dienst gar nicht braucht. Die Glückseligkeit hatte nie einen anderen Wunsch, als dass das Eichhörnchen glückselig IST.

Das Eichhörnchen braucht nur sich SELBST zu dienen. Sein ganzes Handeln und das Handeln aller Wesen braucht nur EINES zu erfüllen: die eigene Glückseligkeit. – Wie innen so außen –

Ich bitte der Glückseligkeit, dem Eichhörnchen ein Geschenk zu machen. Ihr Geschenk lautet:

„Wenn du mir dienen möchtest, um einen Sinn in deinem Handeln und Leben zu sehen, dann diene dir selbst.“

Ich frage das Eichhörnchen, was es der Glückseligkeit schenken möchte.

Das Eichhörnchen weiß, dass es der Glückseligkeit nichts schenken braucht. Deshalb beschenkt es sich selbst mit der Absicht:

„Ich beende jegliche Sinnsuche (bei mir und im Außen) und konzentriere meine Energie im Bewusstsein der Glückseligkeit in Allem was ist – und vor allem in mir. Amen.“

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nachträgliche Anm.:

  • Mehr zur IITM-Methode findest du hier –>
  • „die Sätze der Wandlung“ findest du im Hoʻoponopono, ein hawaiianische Vergebungsritual
  • Glückseligkeit ist hier nicht die Emotion, Gefühl (wie Freude), sondern der Zustand des Bewusstseins.
  • Das „Amen“ ganz zum Schluss kam genauso intiutiv wie alles andere. Ich bin konfessionsfrei. So war ich selbst doch etwas überrascht. Es bedeutet „So sei es – es ist vollbracht“ und hat immenseKraft. So bin ich dankbar.
  • Erläuterung zur Aussage „Ich suche die all-umfassende Freude. Aber ich bin nur ein scheues Eichhörnchen, das – so wie alle um mich herum – für sich selbst lebt. Wo ist da Freude?“ : Das „selbst“, das hier angesprochen wird, meint das Ego.

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Ich sehe die Glückseligkeit in allem was ist. Das ist meine Absicht – und eine wahre Herausforderung.

Hast Du eine ähnliche Absicht / Erkenntnis / Herausforderung? Lass uns daran teilhaben, um zu wachsen.

Danke – Arite

Ein Licht wird geboren

Quelle: http://www.bemaras-art.com/

Quelle: http://www.bemaras-art.com

Der nächste Schritt zur eigenen Bestimmung bestand im Lösen der Hindernisse, meine pure Lebensfreude auch wirklich zu leben.

Wie schon in den beiden vorherigen vorgestellten Erfahrungen, überraschte mich auch wieder dieser Schritt über alle Maßen. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, was mich als nächstes erwartet 🙂

Kurze Zusammenfassung der letzen beiden Erfahrungen

Anfang August erkannte ich mit Hilfe einer geführten schamanischen Heilreise (auf CD), welcher Seelenvertrag (man kann es auch Glaubenssatz, Blockade etc. nennen) mich daran hindert, mich in meinen Handlungen frei und entschlossen zu fühlen. Für mich war es definitiv ein Seelenvertrag aus einem vorherigen Leben.

Dadurch öffnete sich für mich eine Tür hin zur vollkommenen Erlaubnis. Und schon stellte sich für mich die nächste Frage: Wenn ich vollkommen und frei in all meinen Handlungen bin, was will ich dann wirklich? Noch genauer, was will meine Seele?

Eine vage Antwort bekam ich im nächsten Schritt – ca. 2 Wochen später. Dabei half mir das Buch: „Der Ruf Avalons – In 7 Schritten zur eigenen Bestimmung“. Die Seele will natürlich pure Lebensfreude, welche bei mir im Tanzen explodiert.  Der 5. Schritt zeigte mir dies. Im Anschluss dieser 5. Meditation wird der Leser auf Schritt 6 vorbereitet. Ich durfte mir Fragen beantworten, was mich noch daran hindert, diese Lebensfreude zu genießen. Die schriftlichen Antworten, die ich eifrig notierte, kamen natürlich aus meinem Kopf. Doch der 6. Schritt – wieder in Meditation einige Tage später – führte mich wieder ins Unbewusste. Und ich verstand, dass es mehr zu lösen gibt, als alte Seelenverträge.

Die schwarze Lichtkugel

tauchte zu Beginn der Meditation auf. Jeder der Schritte beginnt damit, dass eine Lichtkugel erscheint, die mich zum jeweiligen Ort in Avalon führt. Wie diese aussieht, wie sie sich anfühlt, anhört und wie ich mich in ihr fühle, sind Informationen, die aus meinem Inneren auftauchen. Sie werden in der Meditation nicht vorgegeben.

Meine Lichtkugel war schwarz, dicht, undurchsichtig. Mein Körper, mein Gesicht, mein Hals verzogen sich, ich kauerte mich ein in diese schwarze dunkle Kugel. Ich fühlte mich im Mutterleib. Ich hörte meine Seele: Beweg dich nicht, mach dich nicht bemerkbar! Sie hatte Angst um meinen Körper, indem sie ja wohnte. Der Körper sollte vernichtet werden. Um ihn zu schützen, versuchte die Seele, sich möglichst nicht bemerkbar zu machen.

Es war schrecklich. Ich habe geweint und geweint und geweint. Meine arme kleine Seele hatte Angst um meinen Körper. Das war vor mehr als 49 Jahren. Hey, jetzt konnte ich meine Seele hören, verstehen und beruhigen. Im ganzen Prozess – der ca. 1 Stunde dauerte –

passierte es, dass ich meine Seele noch einmal neu gebar.

Ich konnte ihr erlauben, sich zu zeigen, zu leben, zu atmen, zu toben, zu schreiben – alles was sie wünschte. Sie brauchte heute keine Angst mehr um den Körper zu haben, denn ich liebe meinen Körper. Es ist niemand mehr da, der den Körper vernichten will. Ich durfte meine eigene Seele, mein Licht jetzt selbst begrüßen, es willkommen heißen. So wie eine liebende Mutter ihr Baby empfängt.

Dieses Erlebnis werde ich wohl nie vergessen.

Ich bin auf der Reise zu mir selbst. Nun bin ich geboren 🙂 Und so fühlt es sich an. Total neu – in diesem Leben – mit soooo viel Neugierde. Die Fragen hören nicht auf.

ich bekomme immer mehr ein Gefühl für meine Seele, die schon viele Leben hinter sich hat. Wir reinkarnieren aus einem bestimmten Grund. Ich hoffe, dass der Tanz mich zu jenem Grund führt.

Übrigens, auf der Suche nach einem Bild, das die Geburt meines Lichtes symbolisiert, erinnerte ich mich an die vielen wunderschönen Energiebilder von Beate Maria Schwarz aus Bergisch Gladbach. Genau dieses Bild siehst Du oben. Weitere findest Du auf Ihrer Page http://www.bemaras-art.com/

Gleichzeitig entdeckte ich auch Mario Walz aus Ruppichteroth. Er ist mit seiner Reise schon am Ziel und gibt ebenfalls seine Erfahrungen weiter.

Ich weiß, es erfordert Mut, dies zu tun. Genau deshalb sollten wir alle, die auf dieser Reise schon sind, uns zeigen. Um so mehr wir uns zeigen, desto leichter fällt es denen, die sich noch nicht trauen. Sag mir, wann Du Dich zeigst.

 

Was die Seele will – pure Freude

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Quelle: https://www.facebook.com/352671108138909/videos/902623283143686/?fref=nf

Die Reise geht weiter:

Im letzten Artikel habe ich über meine Erfahrungen einer geführten schamanischen Heilreise geschrieben. Sie löste einen sog. Seelenvertrag in mir auf. Das Ergebnis dieser Seelenvertragslösung war für mich

  1. die Auflösung eines bis dahin unbewussten Glaubenssatzes (Seelenvertrag) und
  2. das Wiederfinden eines verlorenen Seelenanteils (der sich beim Abschluss eines neg. Seelenvertrages abspaltet)

In der Psychologie spricht man von Posttraumatischer Belastungsstörung. Dazu gehe ich jedoch nicht näher ein.

Ganz zum Schluss stellte ich fest, dass ich nun herausfinden darf, worüber meine Seele sich freut.

Natürlich pure Freude !

Es mag vielleicht merkwürdig klingen, dass mir nicht klar war, was ich nun mit meinem neuen Seelenvertrag „Ich bin vollkommen und frei in all meinen Handlungen“ anfangen solle. Pure Freude – womit? Bin ich nicht schon glücklich und frei? Was will ich mehr? Ich fühlte, da fehlt noch einiges. Doch wie finde ich das nächste Puzzleteil? Zur Hilfe nahm ich das Buch:
Der Ruf Avalons: In 7 Schritten zur eigenen Bestimmung 

Dieses Buch bzw. das intensive Durchgehen aller Schritte hat noch mal einen mächtigen Wirbel in mir ausgelöst. (Es ist vom selben Autorenpaar wie die CD.)

Im 5. Schritt entdeckte ich meine pure Freude: das afrikanische Tanzen. Und wie es der „Zufall“ will, fiel mir gleich am Folgetag ein Video zu, dass haargenau diese unbeschreibliche pure kindliche frohe Lebenslust zeigt. Klick oben auf das Bild und schau es Dir an. Mein Herz  sprang und ich schrie ganz laut JAAAAA

Ich habe erst vier Mal in meinem Leben mit dieser vollen puren Lebensfreude so unbändig getanzt – und zwar beim Biodanza (Der Link führt zur Biodanza Deutschland Gesellschaft e.V.)

Auf der Suche nach einer wirklich lebensfrohen Tänzerin oder Tänzers für afrikanischen Tanz fand ich Petra Siekermann in Bremen. Jetzt folge ich meiner puren Freude. Juhuu

Doch auch das ist wieder nur 1 Schritt auf meiner Reise, die ich Dir hier schildere.

Was will meine Seele hier auf Erden? Das Tanzen ist erst ein Ausdruck der Lebensfreude.

Der 6. Schritt zur eigenen Bestimmung hat mir gezeigt, was meine Seele bisher hinderte, wirklich zu leben und was dann geschah – liest Du im nächsten Artikel.

„Ein Licht wird geboren“

Was ist Deine pure Lebensfreude? Kennst Du die vollkommene Lust Deiner Seele? Ist sie lebendig und glücklich in Dir?

Wie immer bin auch ich gespannt und neugierig auf Deine Gedanken, Kommentare und Hinweise.

Lass es krachen, toben und tanzen !!!!

Ciao Arite

VOLLkommen und FREI in all meinen Handlungen

Derzeit überschlagen die Ereignisse, Lernprozesse und Erkenntnisse sich fast, dass ich gar nicht alles notieren kann.

Im Beitrag „Aktives Lieben“ kannst Du meine Erkenntisse aus dem Monat April 2015 lesen. Heute ist der 06. August und hier erfährtst Du, wie die Be-Frei-ung / Er-LÖSUNG / Verschmelzung / Ver-VOLLkommnung zum Abschluss gekommen ist. (Zumindest denke ich das heute 😉 Ich hätte mir im April – und bis gestern – nicht erträumen können, was ich gestern Abend erlebt habe:

Die Auflösung von Seelenverträgen – eine geführte Heilreise

Diese CD habe ich gestern erhalten und am Abend angehört. Besser gesagt, ich habe die geführte Reise mit samt ihren Aufgaben durchgeführt. Zu Beginn entscheidet man sich, welches Thema jetzt angesehen werden darf. Mein Thema war „Das nie gut genug sein, nicht vollkommen angenommen / verschmolzen sein…“ Im April habe ich die Erfahrung gemacht, wie es sich anfühlt, auch das anzunehmen und zu lieben, was mich ablehnt. Ich schrieb, ich habe mich noch nie so frei gefühlt. Gestern erfuhr ich, es geht NOCH freier! Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein ewiges subtiles Gefühl der Ablehnung und Trennung und Minderwertigkeit gar nicht aus meiner Kindheit und durch das Verhalten meiner Mutter verursacht wurde. Mir wurde klar, warum mein jahrelanges Üben mit Vergebungsritualen, Selbstwert- und Selbstbewusstseinserweiterungen, Meditationen usw. immer noch nicht DIE Seelenheilung brachte, nach der ich suchte.

Das Thema „Seelenverträge“ war mir nicht ganz neu, jedoch glaubte ich eher, dass das auch nur eine Art Konzept ist; ein Konstrukt, was die Menschen sich zurechtbasteln, um vielleicht unerklärliche Dinge irgendwie erklärbar zu machen. Ich habe die CD trotzdem gekauft, weil ich einfach neugierig war.

Eine Reise zu mir selbst

Ich erfuhr, dass wir Seelenverträge mit uns selbst abschließen. Dies geschieht in einem Moment sehr starker negativer oder auch positiver Emotionen. Es kann im aktuellen Leben passiert sein oder auch in einem früheren Leben. (Auch zu diesem Thema gibt es inzwischen genug Hinweise.) Die Meditation führte mich durch einen Baum hinunter ins Erdreich – hin zu drei Kammern. Die erste Kammer symbolisiert die Zeit und das Ereignis, als ich mein Vertrag mit mir selbst, meiner Seele abgeschlossen habe. Anstatt dass ich jetzt irgendwelche Erinnerungen aus meiner frühesten Kindheit wahrnahm, sah ich mich in einem Raum vor einer Gruppe von Menschen, die mich alle anstarrten, lauthals beschimpften und beschuldigten, die Finger auf mich zeigten. Ich war schuldig und verantwortlich dafür, dass meine Hilfe ihnen nicht die Heilung, nicht das Ergebnis brachte, was sie sich von mir erhofft haben. Ja meine Hilfe führte sogar noch zu Schlimmeren. Ich habe ihre Hoffnungen und Erwartungen nicht erfüllen können.

Ich fühlte mich unsäglich gedemütigt, schuldig. Es gab keine Möglichkeit, es wieder gut zu machen. In dem Moment fügte sich mein Seelenvertrag:

„Ich werde nie wieder meine Hilfe anbieten! Ich kann nicht garantieren, dass ich die Erwartungen erfüllen kann.“

Es fühlte sich an wie ein Todesurteil. In diesem Moment ist ein Seelenanteil von mir – nicht gestorben – es ist gegangen. Seit dem fühle ich mich nicht VOLLkommen. Das, was mir fehlte, suchte ich ständig in der Liebe und Verschmelzung mit einer anderen Seele – mit meinem Mann.

In der zweiten Kammer fand ich meinen verlorenen Seelenanteil. Mir kommen die Tränen, wenn ich hier schreibe – nein nur mich erinnere, wie es sich angefühlt hat. Wir sind miteinander verschmolzen. Ich bin wieder vollkommen, ganz, heil…. Mehr will ich darüber gar nicht schreiben.

In der dritten Kammer sah ich meine Gegenwart. Ich sah die Menschen, die mich lieben und schätzen; aus meiner Familie, Freunde, Bekannte…. Sie alle hatten gar keine Erwartungen an mich, die ich erfüllen müsste! Es fühlte sich plötzlich alles ganz neu an. Ich erkannte, dass alles nur in meinem Kopf war und nichts mit der „Realität“ zu tun hat. Kein Mensch verurteilt mich heute aufgrund meiner Taten. Nur ich verurteilte mich, nicht gut genug zu sein! Das war der Moment für einen neuen Seelenvertrag:

Ich bin VOLLkommen FREI in all meinen Handlungen und brauche nur meiner Freude zu folgen.

Die nächste Aufgabe

wird es sein, meine Freude aufzuspüren. Ja so unglaublich, wie es vielleicht klingt, ich weiß noch nicht, was mich wirklich erfreut, was „mein Ding“ ist. Die Seele kommuniziert mit uns über die Emotion der Freude. Wir brauchen im Leben nur dieser Freude zu folgen, dann folgen wir unserem Seelenplan. Nun, ich darf lernen zu vertrauen, Aufgaben die auf mich zukommen und mein Herz berühren, auch einfach zu machen – mit ganzem Einsatz, ohne Angst, irgendwelche Erwartungen nicht erfüllen zu können.

Liebe Leser, dies waren nur kleine Ausschnitte aus der geführten Heilreise. Ich wünsche, dass es Dich neugierig gemacht hat. Vielleicht ist eine schamanische Reise auch für Dich so hilfreich. Dann freue ich mich über Deine Erfahrungen.

In Hingabe und Liebe – Arite

„Du wirst an Deinen Taten gemessen!“

Liebe/r LeserIn,

letzten Sonntag schrieb ich meinen Artikel „Wenn Dein Selbstwert ein Baum wäre„. Heute am Donnerstag folgt nun dieser Nachtrag.

Ich hatte Dir von der IITM-Methode erzählt. Dir ist sicher aufgefallen, dass ich die ursprüngliche Blockade, welche den gesunden Energiefluss von der Wurzel in den Baum verhinderte, nicht aufgelöst hatte. Ich glaubte am Sonntag, dass dies auch nicht mehr nötig wäre. Die Begründung habe ich – oder besser gesagt, mein Verstand / Kopf / Ego – ja ausführlich geliefert 😉

Die bewusste Erkenntnis ist das Eine – die un-bewusste Erlaubnis der Erkenntnis das Andere

Das letzte, was mir mein ehemaliger, sehr geschätzter Coach Anfang des Jahres sagte, lautete: „Du wirst an Deinen Taten gemessen!“. Von dem Moment an, wusste ich, dass er nicht mehr mein Coach ist. Ich dachte, er hat einfach noch nicht verstanden, dass niemand uns zu messen hat.

Ich hatte es selbst nicht verstanden. Mein Kopf hatte es längst verstanden, doch mein Unterbewusstsein erlaubte mir nicht, mich nicht zu messen. Bis gestern.

Woran man spürt, dass das Unterbewusstsein nicht mitspielt

Ich will versuchen, Dir das an meinem Fall deutlich zu machen. Und vor allen Dingen – das ist viel wichtiger – versuchen, aufzuzeigen, wie die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein funktioniert, um dessen Erlaubnis für den bewussten Wunsch einzuholen. Ja ich sage gleich doppelt „versuchen“ – ich weiß nicht, ob es gelingt.

Gestern führte mich Silvia Haupt mit der IITM-Methode zu meinem Unterbewusstsein. Ich wollte die Energieblockade auflösen. Darauf aufmerksam gemacht hat mich am Montag jemand anders, der meinen letzen Beitrag gelesen hatte. Am Montag war mir noch nicht klar, dass mir mein Unterbewusstsein die Erlaubnis verweigerte. Nun, das hätte ich spätestens nach ein paar Tagen gemerkt. Woran? An meine innere Stimme, die immer wieder fragte:

Wofür bin ich eigentlich da? Was ist mein Sinn?

Ich hatte nichts zu verlieren und ich bin ein neugieriger, experimentierfreudiger Mensch. Also schau ich doch mal, was passiert, wenn ich mit Silvias Hilfe meine Blockade (die dicke Hundertjährige Eiche oder die noch ältere Burgmauer – erinnerst Du Dich) löse.

Als erstes durfte ich mir meinen Selbstwert-Baum noch einmal ansehen. Er sah proportionsmäßig völlig unnatürlich aus. Nicht so, wie ich ihn noch am Sonntag beschrieben habe. Der Stamm war nun extremst lang. Die Krone war kaum mehr zu sehen und die Wurzeln waren so kurz und schwach, dass der Baum sofort umgefallen wäre, wenn man ihn nur angehustet hätte. Was bräuchte die Wurzel, um zu wachsen? Nichts, sie hatte gar keine Motivation oder Hoffnung. Sie fühlte sich vollkommen überfordert. Sie hatte den Wunsch, den Stamm um die Hälfte der Länge abzuschlagen. Dies geschah.

Keine Angst, ich werde und kann Dir auch gar nicht alles haarklein erzählen, was in der einen Stunde, die die Sitzung dauerte, passierte. Außerdem würde es Dich langweilen oder irritieren, wenn Du diese IITM-Methode selbst noch nicht erlebt hast. Ich schreibe dies nicht, damit Du die Methode verstehst, sondern um Dir zeigen, dass es etwas gibt, was Du vielleicht schon immer gesucht hast. Erkennen kannst Du es (hoffentlich 😉 am Ergebnis, das zum Schluss kommt.

Silvia fragte mich weiter: „Wenn die Blockade ein Tier wäre, was wäre es dann?“ Ups, mit dieser Frage habe ich nun wirklich nicht gerechnet. (Wir haben beide den gleichen Basic-Workshop besucht.) Ich hatte ja schon die dicke Eiche und die Burgmauern gesehen. Und nun fragte sie nach einem Tier!?

Es war ein Löwe. Ich sah ein ganzes Rudel. Ich sollte mir einen davon rauspicken.

Es war der König!

Der König hatte das Gefühl, dass ihm seine Königs-Rolle schon in die Wiege gelegt wurde. Er konnte sich gar nicht vorstellen, nicht diese Rolle auszuführen, obwohl er irgendwie spürte, dass er im Grunde seines Herzens kein König sein wollte. (Zum Thema Rolle schrieb ich auch diesen Artikel.) Die Macht und Verantwortung seiner Königsrolle war ihm eine Last, die er nie zeigen durfte. Er war schließlich der König – und davon gab es nur einen.

Dürfte er die Königsrolle an einen anderen Löwen übergeben? Nein, das gefiel meinem Löwenkönig auch nicht, denn er lehnte jegliche Macht (über andere) ab. (Dies erinnerte mich sofort an die Macht des Geldsysthems, welche ich genauso ablehne.) Als nächstes hatte er die Chance, seinem Rudel einfach zu sagen, dass er kein König mehr sein will. Nachdem er das tat, wurde er schallend ausgelacht. Er drehte sich weg und schämte sich zutiefst.

In dieser Situation ließ mich Silvia „die Wandlungssätze“ sagen. Es sind Sätze aus dem Ho’oponopono Danach fühlte der Löwe sich besser, das Rudel, was ihn vorher auslachte, kam auf ihn zu und entschuldigte sich bei ihm. Mein Löwe, der bis eben noch die Rolle des Königs „spielte“, fühlte sich nun ganz klein wie ein Kind. Für diesen Moment fühlte er sich wohl damit. Doch das wollte er sich nicht erlauben. Denn immer noch hörte er seine innere Stimme fragen: Wofür bin ich da? Was ist mein Sinn?

Er glaubte, er würde an SEINEN Taten gemessen werden.

Einem Kind gewährt man noch Zeit und Freiheit. Doch später?

Mein Löwe durfte nun dem Rudel diese Fragen stellen. Das Rudel schien aus weisen Erleuchteten zu bestehen. Denn sie schmunzelten ihn liebevoll an und antworteten:  „DU musst gar nicht suchen. DAS LEBEN bringt dir die Aufgaben.

Das war die Essenz.

Es folgten noch einige interessante Momente.

Zum Schluss besahen wir wieder den Baum, den ich schon vergessen hatte. Der Baum schoss viele Äste, Zweige und grüne Blätter (es war immer noch ein Laubbaum) aus, die Wurzel wuchs und in dem Stamm fühlte ich die Energie von der Wurzel in die Krone ziehen. Und weil es so schön war, lies ich auch noch eine Energie-Torus fließen. Herrlich, dieser Baum war so gesund und natürlich. Es war eine wahre Freude, ihn zu sehen und in ihn zu sein und die Energie zu spüren.

Fazit:

Ich fühle mich heute wie ein neuer Mensch. Ich trage ein neues Kleid, das ich mir schon immer gewünscht habe. Nun endlich darf ich es tragen und ich freue mich darin, wie ein Kind. Es ist fast nicht in Worte zu fassen, was sich für mich verändert hat. Denn es fühlt sich so subtil, so sanft an, so homöopathisch fast 🙂 – und doch so eine starke Wirkung.

Das Leben bringt mir die Taten. Ich habe immer gesucht nach (wiertvollen) Aufgaben . Als ob ich nichts tue. Dabei vollbringe ich jeden Tag genug Taten. Das Leben beschenkt mich mit Taten, die ich liebe, die mir Spaß machen. Stell Dir das mal vor! Ich darf Freude haben, ich muss gar nicht „arbeiten“, obwohl ich jeden Tag arbeite. Verstehst Du, was ich meine.

Mein Gott, ich habe los-gelassen. Ich darf mich dem Leben hingeben und (die Aufgaben) empfangen. Sie kommen von ganz allein, ja sie sind ja schon lange da. Die Taten werden mir geschenkt – und sind so leicht. Ich brauche nicht mehr zu suchen.

Das ist der Sinn des Lebens.

Silvia und Sarah und Mary – wie soll man Euch danken? DANKE !

Den Selbstwert erkennen

Wenn Dein Selbstwert ein Baum wäre

Wenn Dein Selbstwert ein Baum wäre

Heute schreibe ich über meine Erkenntnis – es fühlt sich eher an wie ein Erlösung – zum Thema Selbstwert.

Zur Erinnerung: Alle meine Blogbeiträge sind kleine Puzzleteilchen von MIR er-lebter Erfahrung. Meine Motivation, Dir diese kleinen Einblicke in meine Welt zu schenken sind einzig und allein, Dir die Möglichkeit zu geben, in Dich hineinzufühlen. Wenn Du mit irgendeiner In-Formation in Resonanz gehst, ist dies die energetische Verbindung zwischen uns. Sie kann sich für Dich gut anfühlen oder auch nicht – Beides hat eine Bedeutung für Dich. Und da wir grundsätzlich alle energetisch miteinander verbunden sind, rühren auch meine Erkenntnisse aus den Erlebnissen und Informationen anderer Menschen.

Aschenputtels Selbswert

Vor einer Woche kam es zu einem Eklat im engeren Familienkreis, aus einem – von außen betrachtet – lächerlichen Vorall. Von außen betrachtet. Doch die Ursache des Eklats ist nicht der sichtbare, ober-flächliche Vorfall, sondern die darunter schwellenden Emotionen / Energien. Die Gastgeberin fühlte sich wie Aschenputtel. Was genau vorgefallen ist, ist hier nicht wichtig. Wichtig für mich war die Erkenntnis, dass ich selbst mit meinem Selbstwert noch nicht im Reinen war.

Der Emotionscode

Aus dem Buch „Der Emotionscode“ von Bradley Nelson habe ich gelernt, dass Emotionen nicht immer unsere eigenen sind, sondern auch übernommen oder über Generationen hinweg vererbt sein können. Lösen wir diese Emotionen / Energien in uns, werden sie in der gesamten Timeline (d.h. in allen Generationen) gelöst. Für mich ist die Arbeit mit dem Emotionscode eine hochinteressante und wirkungsvolle Sache, die ich gern anwende. Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie das funktionieren soll. Wenn Dich die Antwort ernsthaft interessiert, empfehle ich Dir, das Buch zu kaufen UND Dir das Video „Die Sprache Deines Herzens – Bewusstsein“ von Gregg Braden anzusehen.

Bis jetzt habe ich das Thema „Selbstwert“ damit nicht bearbeitet. „Der Emotionscode“ ist nur eine Methode von vielen. Jedoch – so denke ich – wird die Emotion (egal wie wir sie lösen), wenn sie vererbt ist wie oben genannt, in der gesamten Timeline gelöst.

Die IITM-Methode

Heute wandte ich die Frage an „Wenn mein Selbstwert ein Baum wäre, was wäre es dann?“

Diese Fragetechnik entstammt der IITM-Methode aus England, welche ich bei Sarah Hadinoto erlernt habe. Diese Methode ist die für mich schnellstwirkende und vor allen Dingen Bewusstseins erweiternde Methode, die ich bislang kennen gelernt habe. Leider gibt es noch kein Buch darüber. Nachdem ich einige Sitzungen bei Sarah Hadinoto erfahren durfte und für mich unerklärliche aber erlösende Reaktionen in mir passierten, habe ich an einem Wochenende die Basics dieser Methode erlernt. Ich erzähle Dir das nur deshalb, um Dich darauf vorzubereiten, dass das, was jetzt kommt, eventuell für Dich nicht nachvollziehbar ist. Aber das ist nicht so wichtig. Wichtig ist nur das Endergebnis.

Und nun wird´s interessant 🙂

„Wenn mein Selbstwert ein Baum wäre, was wäre es dann?“

Es zeigte sich ein Bäumchen in einem lichten, von hohen und anderen kleinen Bäumen bewachsener Wald. Mein kleines Bäumchen maß vielleicht gerade einen Meter oder ein wenig mehr.

„Wie sieht die Wurzel aus?“ lautete die nächste Frage.

Interessanter Weise sah sie groß und kräftig aus. So als gehöre sie zu einem dieser wunderschönen hochgewachsenen Bäume in der Nähe. Den Wurzeln fehlten also nichts, um das Bäumchen, den Stamm, Äste, Zweige und Blätter (es waren keine Nadeln) zu nähren. Ich sah, wie die Energie von außen in die Wurzel und in die Erde floss. Es gelang mir nicht, den Energiefluss umzukehren, also von der Wurzel an die Oberfläche in den Stamm hinauf zur Krone. Eine zweite Möglichkeit wäre, die Energie über einen imaginären Torus von der Wurzel in die Krone hinab durch den Baum zur Wurzel fließen zu lassen. Doch das sollte mir auch nicht gelingen.

In der Tiefe meines Herzens und somit meines Bewusstseins (in der Wurzel) wusste ich um die Größe, die Bedeutung, den Wert meiner Selbst. Doch es gelang mir nicht, diese Energie an die Oberfläche – für alle sichtbar – zu bringen. Zwischen versteckter Wurzel und sichtbarer Oberfläche war also etwas.

Meine nächste Frage: „Wenn es möglich wäre, die Energie aus der Wurzel in den gesamten Baum zu transportieren, was würde mit dem Baum geschehen?“ Natürlich er wuchs in rasanter Geschwindigkeit zu einem sehr hohen, schlanken aber kräftigen Baum der Sonne entgegen. Dieser Baum symbolisierte also meinen Selbstwert, wenn ich ihn denn zeigen würde. Blieb noch die Frage, was den Energiefluss blockierte oder besser, wie ich diese Blockade lösen könnte.

Ich fing wieder an zu fragen: „Wenn diese Blockade ein Baum wäre, was wäre sie dann.“

Die Antwort: „Eine dicke Eiche.“ Die Aufgabe wäre nun, diese dicke, vielleicht schon über Hundert Jahre alte Eiche restlos verschwinden zu lassen. Das glaube ich, hätte ich alleine geschafft.

Mir fiel der Emotionscode ein, womit man sogenannte Herzmauern ablöst. Alle negative Emotionen erschaffen eine Herzmauer. Deshalb fragte ich: „Wenn diese Energiefluss-Blockade eine Mauer wäre….“ Die Antwort: „Eine dicke Burgmauer“ (Burgmauern sind garantiert älter als Hundert Jahre!).

Wie innen – so außen

Oft habe ich von der Beziehung zwischen Selbstwert und Geld gehört – Du auch?

Nein ich lenke nicht vom Thema ab. Ich versuchte, von verschiedenen Seiten an meine Blockade / Eiche / Mauer heranzukommen.

Mir fiel das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry ein:  „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“  (Buch: „Der Kleine Prinz“) Das Buch haben meine Tochter und ich uns vor einigen Jahren gegenseitig vorgelesen 😉

Nun, mein Herz weiß also um die Größe meines Selbstwertes. Es hat die Wurzel sehr deutlich erkannt. Eigentlich war das nicht neu für mich. Mein Ziel war es doch jetzt, einen Weg zu finden, den Baum (mein Selbstwert) für das Auge sichtbar werden zu lassen. Doch wofür eigentlich? Ich habe doch das Wesentliche schon längst erkannt.

Ja ich hinkte wie so viele in dieser Falle, dass der Selbstwert am Geld sichtbar wäre. Bis heute!

Warum wollte ich, dass mein Wert für andere sichtbar ist? Weil ich meinen Wert verkaufen wollte. Das steckte dahinter. Wenn ich es irgendwie schaffen würde, meinen Wert in Geld-Wert umzumünzen, dann hätte ich die Bestätigung von außen, wie wertvoll ich wäre. Ich glaube, in diesem Irrtum stecken wohl die meisten Menschen. Denn darin begründet sich die Macht des Geldes. Indem wir glauben – wie innen so außen – machen wir uns zum Sklaven des Geldes und setzten sogar unseren Selbst->Wert in Relation zum Geld-Wert!

Was macht das Aschenputtel?

Das Aschenputtel verkauft seinen Selbstwert nicht gegen Geld; es will Aufmerksamkeit, Dankbarkeit, Bewunderung.

Egal, welche Bestätigung wir für unseren Selbstwert benötigen – solange wir nur irgendeine Bestätigung brauchen (ob Geld oder Bewunderung), haben wir unseren Selbstwert nicht wirklich erkannt.

„Die Natur braucht sich nicht anzustrengen, bedeutend zu sein. Sie ist es.“ (Robert Walser 1878-1956)

Wie spiegelt sich unser Selbstwert im Außen wider?

Während meines Spazierganges stellte ich mir immer wieder die Frage: „Wie würde ich leben, wenn es kein Geld, keine Verbote und keine Angst gäbe?“ Vielleicht möchtest Du Dir selbst dazu Deine Gedanken machen? Deshalb lasse ich jetzt meine einzige Antwort offen.

Ich verstand das Zitat „Wie innen – so außen“ neu. Nämlich, die Energie, die in unserem Herzen (in der Wurzel, im Bewusstsein) schwingt, die st auch außen in unserem Umfeld fühlbar. Durch meine Erkenntnis der angeblichen Abhängigkeit von Geld (bei mir) oder Bewunderung (beim „Aschenputtel“) spürte ich teife Ruhe und Frieden in mir. Nur das WESEN-tliche ist wesentlich.

Ich erkannte, was mir mein Selbstwert im Außen spiegelte:

  1. Ich lebe in Liebe – mit meinen Mann, mit mir und anderen
  2. Ich bin in Frieden – selbst mit „Aschenputtel“, das mich noch nie lieben konnte
  3. Ich bin gesund.

Diese Werte spiegeln meinen Selbstwert. Sie kommen aus mir, ich bin dafür verantwortlich. Sie sind völlig frei von außen.

Magst Du mir mitteilen, wie Du leben würdest oder wer Du sein würdest, wenn es kein Geld, keine Verbote und keine Angst gäbe?

Ich bin gespannt.

Namasté

Das Rollenspiel in der Liebe

Die meisten meiner Beiträge (die vorherigen sind auf lebensfreundin.de zu lesen) schreibe ich recht spontan, sehr intuitiv aus meinem gelebten Gefühl heraus. Bei diesem heutigen Beitrag ist das anders. Ansonsten hätte ich ihn schon am 13. Mai in der Nacht geschrieben.

Ich hatte einen Traum

Aus diesem Traum erwachte um 03:40 Uhr und musste unbedingt aufstehen, um die Erkenntnis daraus festzuhalten. Sie war für mich so wichtig, dass ich es nicht wagte, wieder einzuschlafen und sie am Morgen vielleicht wieder zu vergessen. Dieser Traum bzw. die Erkenntnis daraus war mir einfach zu wichtig, Seit dem stehe ich wieder in einer „neuen Welt“ völlig leeren Welt.

Die Welt der Liebe

Wie sicherlich jeder Mensch glaubte ich einfach zu wissen, ob ich einen Menschen wahrhaftig liebe. Ich spreche von dieser Liebe, die einfach in das Leben kommt, ohne dass man sie gesucht hat. Eine Liebe, die einfach ist – völlig egal, wie die Umstände sind. Dieser Liebe ist es auch egal, ob der andere älter, jünger, kleiner, größer, dicker oder auch verheiratet ist. Die Liebe macht keinen Unterschied. Die Liebe ist unabhängig von irgendwelchen Normen, von unserem Ego, von unserem Verstand, von den Emotionen. Sie ist einfach ein Gefühl, ein „Wissen“, das man den anderen liebt – Punkt. Und von dieser realen Liebe aus meiner Vergangenheit träumte ich. Ich habe inzwischen vergessen, was ich geträumt habe, denn ich notierte mir nur meine Erkenntnis daraus. Ich erwachte in dem Moment, als mir dieser geliebte Mensch im Traum einfach einen anderen Namen geben wollte und ich fast einwilligte. Doch genau in diesem Moment erwachte ich – im wahrsten Sinne des Wortes…

Liebe – spielt keine Rolle

Ich habe in meinem Leben immer Männer angezogen, die nie lange blieben. Einige haben mich verlassen, andere habe ich verlassen. Irgendwann fragte ich mich, ob die Männer mich vielleicht nur „benutzen“. Ja ein schreckliches Wort. Ich könnte auch fragen, ob sie nur mit mir gespielt haben. Der ein oder andere sicher; aber auch ich habe mit ihnen gespielt. Um das Wort „benutzen“ nicht zu wählen, könnte ich sagen, gut, für ein Spiel „braucht“ man den anderen. Auch das klingt nicht angenehmer. Es geht hier auch nicht darum, nach dem richtigen Wort zu suchen, sondern dir die Essenz meiner Erkenntnis mitzuteilen. Dafür sind aber diese Vorinformation notwendig.

Mein Traum handelte nun aber von einem Menschen, den ich glaubte zu lieben. Ich „brauchte“ ihn nicht. Ich wusste, dass diese Affaire irgendwann ein Ende finden wird, denn er war und ist verheiratet. Wie ich oben beschrieben habe, Liebe fragt nicht nach Umständen. Mein Verstand hätte, hätte, hätte….NEIN, ich bin überglücklich, dass ich nicht meinem Verstand, sondern meinem Herzen gefolgt bin. Das ist sowieso unsere wahre Aufgabe, zu lernen, unserem Herzen zu folgen….Gut, ich will nicht abschweifen…

Was riss mich so aus meinem Traum, als er mir einen anderen Namen geben wollte?

Ich erkannte unsere Rollen, die wir beide spielten. Und nicht nur das! Ich erkannte plötzlich

Alle Rollen, die ich (unbewusst) mein ganzes Leben spielte.

Und darum teile ich es dir hier mit. DENN, wenn wir erkennen, wirklich erkennen, welche Rollen wir im Lebensspiel spielen und welche Rollen der andere spielt und dann in uns hineinfühlen, wie es ist, sich zu erlauben, die eigene Rolle abzugeben und dem anderen erlauben, seine Rolle abzugeben, dann kommen wir ganz ganz tief zu uns SELBST.

Ich erkannte plötzlich, dass meine Überzeugung der Liebe gar nicht stimmte. Und damit meine ich nicht nur die Liebe zu diesem besagten Menschen, sondern auch die Liebe zu allen und allem. Warum stimmt sie nicht?

Wenn es schmerzt, ist es keine Liebe

Diese Liebe schmerzte mir sehr und doch wehrte ich mich nicht dagegen. Auch andere Liebesbeziehungen zerbrachen mir oft das Herz. Und die Beziehung zu meiner Mutter  – ganz ohne Liebe – schmerzte mir viele viele Jahre lang. ….. Für mich hingen Liebe und Schmerz immer sehr dicht beieinander. Der Schmerz, wenn eine Liebe zerbrach, war für mich – wohl wie für die meisten Menschen – ganz selbstverständlich. Wie könnte es auch anders sein?

Mein Traum führt mich zur Antwort.

Ich habe diesen Menschen nicht geliebt, ich habe ihn „gebraucht“. Wofür? Um den Mangel auszufüllen, den ich im Schmerz fühlte, ohne ihn definieren zu können. Wenn eine Beziehung zerbricht, leiden wir. Wenn eine Liebe nicht erwidert wird, leiden wir. Oder wenn wir uns einfach nur vorstellen, der Mensch, den wir lieben – oder glauben zu lieben – würde uns verlassen, leiden wir.

Und nun kommen die Rollen ins Spiel.

Der andere spielt die Rolle, meinen Mangel auszufüllen. So lange die „Liebe“ lebt, sind wir uns gar keinem Mangel bewusst. Doch wenn sie zerbricht oder es nur Beziehungsprobleme gibt – und wer hat die nicht? – dann können wir uns fragen, was erwarte ich vom anderen? Welche Rolle soll er (für mich) spielen, damit es mir gut geht? Oder welche Rolle spiele ich?

Ich erkannte nach meinem Traum ganz genau, was mir diese Liebesbeziehung gab, womit sie mich ausfüllte, mich wärmte… Und ich erkannte, welche Rolle ich spielte und was mir meine Rolle gab. Nämlich seine Aufmerksamkeit, seine Wertschätzung ….  nicht seine Liebe…. Doch das wusste ich ja. Für mich war es damals keine Frage, dass ich diesen Menschen liebte. Schon allein deswegen fühlte ich mich sehr „reif“, einem Menschen meine Liebe aus tiefstem Herzen zu schenken. Und solch eine Liebe erwartet keine Liebe zurück.

Nun heute sehe ich alles viel klarer.

Diese Erkenntnis ist für mich von unschätzbarem Wert.

In meinem letzten Blog im April schrieb ich von meinem sehnlichsten Wunsch, mit meinem Mann zu verschmelzen. Jeder Wunsch ist ein Zeichen von Mangel. Ich erwarte also, dass mein Mann eine bestimmte Rolle spielt, die uns endlich im selben Universum tanzen lässt. Was soll es mir geben? Eigentlich doch nur ein Gefühl… das ich nicht mit Worten beschreiben kann… Ein Gefühl, angekommen zu sein… in der Göttlichkeit, bei mir, im allEins… Yin und Yan im Eins. Und welche Rolle spiele ich, UM das zu erreichen?

Loslassen – die Rollen loslassen

Vor 10 Tagen hatte ich den Traum. Heute schreibe ich hier. Ich habe mich sehr intensiv in der Zeit damit auseinander gesetzt und gestern darüber meditiert. Diese Meditation hat mir fast Angst gemacht… Aber ich werde sie üben und weiter ins Nichts, in die Quelle, ins Göttliche… tauchen. Ich will versuchen, dir zu beschreiben, was ich getan habe. Vielleicht möchtest du es auch versuchen. Doch vorher möchte ich noch sagen, dass es nicht nur die Rollen sind, die mir bewusst geworden sind, sondern auch die Konzepte, die Spielregeln, sprich die anerzogenen Werte, konditionierten Regeln, gesellschaftliche Normen etc., in denen wir diese Rollen spielen. In der Meditation habe ich sämtliche Rollen sowie Konzepte losgelassen.

Die Meditation:

Ich habe mir bewusst gemacht, welche Rolle ich mir von meinem Mann wünsche (von meiner Mutter wünschte etc…).

Dann sagte ich: „Ich erlaube mir, ihn aus der Rolle zu entlassen.“

Fühlen.

Dann sah ich mir mich in meiner Rolle an, die versucht, das Ziel, die Verschmelzung, die Liebe, die Quelle… zu erreichen.

Erkennen.

Ich sagte: „Ich erlaube mir, mich aus dieser Rolle zu entlassen.“

Wir spielten beide keine Rollen mehr.

Ich beobachte nun meine Gefühle und Gedanken, meinen Körper…mit geschlossenen Augen.

Jede Körperwahrnehmung, jeden Gedanken entließ ich aus seiner Rolle.

Raum und Zeit identifizierte ich „nur ein Konzept, ich erlaube mir, es loszulassen“.

Ich weiß nicht, wie lange ich es getan habe. Ich fühlte mich ohnmächtig, bewegungslos, leicht und auch wieder völlig verwurzelt. Ich fühlte mich abgeschält…. Wenn du es auch machst, lass mich gerne wissen, wie Deine Erahrungen sind.

Nun möchte ich dir auch noch verraten, wie das alles passieren konnte, um dir meine

Wegweiser

an die Hand zu geben. Vielleicht führen sie dich auf deinen Weg.

Ich versuche mich kurz zu halten 🙂

Dieses Gefühl, in einer völlig neuen Welt zu stehen, hatte ich im November letzten Jahres schon einmal. Mein Leben lang war ich davon überzeugt, ich bin auf der Welt, um Liebe zu geben. Deshalb war mir klar, dass ich meine absolute Berufung lebte, als ich als Glücks- und Liebesoach agierte. Im November hatte ich in einem Art Reinkarnatiionsprozess erkannt, was dieses „Liebe geben“ für mich erfüllen sollte. In dem Moment war es erfüllt, meine Berufung war also erfüllt. Ich „brauchte“ nun die Rolle der Liebe-Gebenden nicht mehr 😉

Ein nächster Zeitabschnitt begann. Ich nahm mir vor, das Jahr 2015 konzentriert dafür zu nutzen, weiter mich zu finden. Mich und nicht meine Rolle. Ich lernte Sarah Hadinoto kennen und mit ihr „Den Emotionscode“. Sie wiederum lenkte meine Aufmerksamkeit auf einen Blogartikel von Ute Strohbusch. All ihre Artikel haben für mich „den Nagel auf dem Kopf“ getroffen. Ich kaufte mir das Buch „Königin im eigenen Reich“ von Susanne Hühn. Während ich das Buch durcharbeitete – es ist kein Lesebuch! – hatte ich meinen Traum.

So, puh das war wieder sehr lang. Ich bin selbst sehr gespannt, was das Leben noch so bereit hält.

Alles Liebe dir –

wünscht Arite

Aktives Lieben

Liebesbewusstsein

Liebe Leser,

heute endlich schreibe ich meinen 2. Artikel. Es passiert halt nicht alle Tage, dass man – bzw. ich (denn ich schreibe hier nur über meine persönlichen Erfahrungen) so etwas wie eine nächste „Erleuchtung“ oder „Offenbarung“ – wie ich es in dem Moment für mich empfinde – erfährt.

Wo soll ich beginnen? Als Glücks- und Liebescoach habe ich mich vorerst aus meinen Aktivitäten zurückgezogen, weil ich der Meinung bin, dass man – pardon ich – erst dann ein „wahrer Coach / Meister / Lehrer / Begleiter…“ sein kann, wenn ich selbt vollkommen in Liebe bin. Ich weiß, das ist ein enorm hoher Anspruch.

Vor zwei Tagen bin ich dieser All-Eins-Liebe begegnet. Es fühlte sich unsagbar befreiend an.

Davor trug ich jahrelang eine Sehnsucht in meinem Herzen, mit meinen lieben Mann vollkommen zu verschmelzen. Ich hatte den Wunsch, dass unsere Seelen sich miteinander vereinigen. Eigentlich – so nannte ich es – leben wir zwei in verschiedenen Welten. Wir lieben uns zwar wie Seelenverwandte, aber ich fühlte mich getrennt.

Dieses Gefühl der Trennung ließ meine Seele immer mehr absterben. Auch das ist nur eine verbale Definition, irgendwie mein Gefühl auszudrücken. Da mir dieses Gefühl in vorherigen Beziehungen nicht bekannt war, glaubte ich fest daran, dass die Ursache dafür bei meinem Mann läge. Gleichzeitig wusste ich, dass ich ihn nicht ändern kann. Theoretisch.

Die letzen Jahre habe ich sehr aktiv mit mir „gearbeitet“. (Auch diese Schritte werde ich hier noch veröffentlichen.) Ich glaube, jeder einzelne Schritt, jeder Prozess, jede Verzweiflung, jede Hoffnung war notwendig für mein jetziges Sein. Doch die ewige Grundbasis von allem, die dies alles überhaupt erst möglich macht, ist die Liebe.

Doch mit dieser Liebe war ich trotzdem nicht vollkommen glücklich. Denn mit dieser Liebe fühlte ich die Trennung (in zwei verschiedenen Welten). Wie überwinde ich also diese Trennung hin zur Verschmelzung, wenn die Mauer, die uns trennt, doch vom anderen bzw. um das Herz oder um die Seele des anderen gebaut ist und ich keinen Einfluss auf diese Mauer habe?

Kannst Du nachempfinden, was ich meine?

Ja ich weiß, es gibt so viele Menschen da draußen, die genau wissen, wovon ich hier spreche. Und für Euch, Ihr Lieben, schreibe ich dies hier.

Welche „Erleuchtung“ ist mir also gekommen? Die Emotion der Trennung, das Gefühl, innerlich zu sterben, hat mein Mann nur ausgelöst aber nicht ver-ursacht. Ich kannte das Gefühl also schon, war mir dessen nur nicht bewusst. (Wie oben geschrieben, ich hatte so etwas vorher noch nicht erlebt.) Doch, hatte ich! Und zwar in meinen ersten ein oder zwei Lebensjahren. Ich war getrennt von meiner Mutter. Ich bin mit dieser Emotion (E-Motion = Energie in Bewegung) schon auf die Welt gekommen. Es ist bekannt, dass Babys von der Fürsorge, der Liebe, der Annahme der Mutter – oder einer anderen Bezugs-(Beziehungs-)person  – abhängig sind. Ja eine Beziehung zwischen (einer) Mutter und Kind sind überlebensnotwendig. Meine Mutter hat mich (vielleicht musste sie es) im ersten Lebensjahr in eine sogenannte Wochenkrippe gegeben (ich weiß nicht, wie lange; ich glaube meine ersten Erinnerung beginnen mit dem 3. oder 4. Lebensjahr). Eine Beziehung, geschweige denn ein Urvertrauen konnte ich unter diesen Umständen nie entwickeln. Hinzu kam, dass meine Mutter mich nie lieben konnte – oder wollte. Wie auch immer….

Was hat das nun alles mit meiner Beziehung zu meinem Mann zu tun?

Das „Schicksal“ setzt uns uns die Aufgaben vor, die wir noch nicht gelöst haben. Und wir bekommen diese Aufgaben zu einem Zeitpunkt, an dem wir zur Lösung fähig sind. Offensichtlich hat es 49 Jahre gedauert, ehe ich diese Aufgabe meistern konnte.

Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass ich immer – mehr oder weniger – unter dieser Nicht-Liebe, unter dieser Trennung gelitten habe. Es ist kein wirklicher Trost, zu wissen, dass es anderen Menschen genauso geht. Es war nicht nicht möglich bzw. einfach unvorstellbar, dass    i c h   meine Mutter hätte wirklich lieben können.  Für mich war es schon die erste Erlösung, sie, ihr Verhalten, Ihre eigene Geschichte, Ihre Emotionen… zu erkennen, ihr voll und ganz zu vergeben und anzunehmen, dass es so ist wie es ist. Ich werde nie ihre Liebe bekommen, bin aber auch nicht verpflichtet, sie zu lieben. Ic hatte mit dem Thema so weit abgeschlossen. Damit konnte ich – dachte ich – leben.

Dass das nicht ganz richtig war, stellte ich an meinem Schmerz in der Beziehung zu meinem Mann fest. Denn die Lösung, die in der Beziehung zu meiner Mutter bis vorgestern das höchste Maß aller Dinge war, wäre nicht die Lösung für unsere Ehe. Die Disztanz mit meiner Mutter habe ich angenommen, es sein gelasen, wie es ist. Ich wäre wohl nie auf die Idee gekommen, diese Disztanz – die Mauer – selbst aufzulösen.

Das genau war aber meine „Erleuchtung“ . Wie Du vielleicht in meinem Eröffnungsartikel gelesen hast, sind für mich die Momente, die ich als „Erleuchtung“ bezeichne jene, in denen solche Ein-fälle / Inspirationen / starke Gefühle plötzlich da sind.

Plötzlich wusste ich, dass ich selbst diese Emotion des Getrenntseins in mir (fest-)halte. Naklar, wie hätte ich sie sonst so lange fühlen können!? Ich hatte ewig darauf gehofft, dass meine Mutter mich liebt – bis ich diese Hoffnung begraben hatte. Das Lieben sollte also von ihr zu mir kommen. Die Mauer, die ich um meinen Mann herum fühlte, sollte von ihm gelöst werden. Ich fühlte mich völlig machtlos. Doch diese Disztanz oder Mauer kann genauso gut von mir gelöst werden. Ich bin nicht mehr das Kind, dass von der Liebe abhängig ist und machtlos ist. Ich habe jetzt selbst die Macht, Liebe zu schenken. Und zwar – das ist das Wichtigste – indem ich meine Mutter, meinen Mann – und so kann man – ich – es fortführen mit jedem anderen Menschen – indem ich das, was ich am anderen ablehne, annehme. Indem ich die Person mit samt seiner Mauer, mit samt seines oder ihres Verhaltens in mein Herz aufnehme. Das Verhalten, das mir vorher so viel Schmerzen bereitet hatte, anzunehmen – ist für mich die Erlösung.

Wie geht das?

Das passierte alles in Sekunden- vielleich Minutenschnelle, was ich hier versuche seit einer Stunde in Worte zu fassen.

Ich habe das Verhalten, das ich bei der anderen Person (zuerst bei meiner Mutter, dann bei meinem Mann) abgelehnt habe, angesehen. Ich habe es als Wesen, als Energiewesen angeschaut, die Emotion, die aus diesem Verhalten resultiert, erkannt, be-achtet. Es war so glasklar, dass jene Emotionen, jenes Verhalen nach Liebe und Anerkennung schreien, dass ich gar nicht anders konnte, als diese Wesen – samt der Person – in mein Herz zu nehmen. Ich habe sie so sehr gefühlt, dass ich das erste Mal in meinem Leben fühlte, ich liebe meine Mutter! Ich konnte fühlen, wie ich miene Mutter liebe!

Dann ging alles ganz schnell. Ich habe meinen Mann mit allen seinen Wesensanteilen, von denen ich glaubte, sie würden in einer anderen Welt leben, in mein Herz aufgenommen. Ich hatte mich wohl noch nie so befreit gefühlt.

Allerdings stellte ich fest, dass es Zeit und Übung braucht. Diese zwei Personen waren genug. Ich wollte das Ganze auch mit meiner Person wiederholen – das schaffte ich noch nicht. Nun, es war Mitternacht….

So wie jetzt fast 🙂 Aber es wurde Zeit, dass ich dieses Erlebnis mit Euch teile und nicht noch länger warte.

Wenn es dich irgendwie berührt hat, du etwas für dich, für dein Leben, für deine Beziehung – zu wem auch immer – hieraus ziehen kannst. lass es mich bitte wissen. Das motiviert mich, mich weiterhin mitzuteilen. Ich habe lange überlegt, ob ich diese Seite überhaupt mit meinen persönlichsten Erkenntnissen, Prozessen führen soll. Muss nicht sowieso jeder seinen eigenen Weg gehen? Schlussendlich wurde ich von Anja motiviert. Daran habe ich (mal wieder) erkannt, wie wir doch alle eins sind 🙂

In diesem Sinne – Alles Liebe

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