Lebensfreundin – ehemalige Blogbeiträge

Die „Lebensfreundin“ – Glücks- und Liebscoach – gibt es nicht mehr. Doch diese Zeit war genauso wertvoll und lehrreich, wie jeder Moment im Leben. Meine damaligen Blogbeiträge möchte ich deshalb hier weiter zur Verfügung stellen.

 

 

17.11.2014

Trauer lässt Freude fließen

Das ist doch verrückt, magst du vielleicht denken. Ja, vielleicht ist es ver-rückt.

In diesem Beitrag lasse ich dich – wie auch in anderen – an meiner persönlichen
„Reise zum Glück“ teilhaben.

Wie komme ich also dazu, zu behaupten, dass Trauer die Freude ins Fließen bringt.

Diese „Weisheit“ hat mir in den letzten 20 Jahren meiner Reise gefehlt. Dann hätte ich schon mit 30 beginnen können, zu trauern – und zwar richtig.

Schritt für Schritt

Seit ich dem Orakel von Delphi „Erkenne Dich selbst!“ folge, habe ich gelernt, Gefühle zu fühlen und zu erlauben, anstatt mit meinem Denken oder Verhalten zu unterdrücken. Ich habe gelernt, die dahinter liegenden negativen Glaubenssätze zu erkennen und deren Bedürfnisse zu stillen. Das alles gab Kraft und Liebe. Und trotzdem gab es noch etwas Undefinierbares, fast Unfühlbares. Mir – bzw. meiner Freude – stand noch irgendwas im Wege. Ich konnte es nicht fühlen. Welches Gefühl sollte ich also lösen, welches Bedürfnis erkennen? Es war ja eigentlich nicht mal in Worte zu fassen.

Die Reise führt über die Trauer

Ich lernte eine Frau kennen, der ich nichts erzählen musste. Sie hat mir erzählt.

Meine „Reise zum Glück“ hatte einen Grund; nämlich den, dass ich zu Beginn meiner Reise nicht glücklich war. Welchen ursprünglichen Grund haben all unsere energieraubenden Glaubenssätze über uns selbst, die uns wiederum in unserem Verhalten, unserem Selbst schwächen? An einige mögen wir uns erinnern, an andere auch nicht. Egal, welche Auslöser wir dafür finden – dieser Auslöser hat uns im ersten Moment traurig gemacht. Wir haben die Angst, die Wut, die Ohnmacht, die Zweifel und vieles mehr in unserem Körper gespreichert, die wir als Emotionen wahrnehmen. Schlussendlich dürfen wir die Trauer darüber lösen. Wie machen Kinder das? Sie weinen und schreien. Oder aber sie sind geschockt. Dann sprechen wir von Traumas – kleineren und größeren. Wir alle haben Traumatas im Leben gesammelt. Zum Schutz der Seele werden schwerwiegende Erlebnisse aus dem Erinnerungsvermögen verdrängt. Doch der Körper vergisst nie.

Das Trauma vieler Menschen liegt in der fehlenden Elternliebe

Aus meiner persönlichen Sicht ist es ein Erbe des Krieges und damit leider für viele Menschen „normal“. Doch ich wäre nicht Glücks- und Liebescoach, wenn ich mit solch einer „Normalität“ leben wollte. Denn diese „Norm“ entspricht nicht der menschlichen Natur.

 

„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung“

Virginia Satir

Familientherapeutinnen *1916 – †1988)

(Quelle: Wikipedia)

Das größte Geschenk

Dieses Zitat verdeutlicht meine Worte sehr schön. Was macht es nun mit dem Kind, wenn es nichts oder zu wenig von diesem größten Geschenk abbekommt? Es ist bewusst oder auch unbewusst tief traurig.

Gab es in deiner Kindheit genug von diesem größten Geschenk? Hast du dieses wunderbare Beziehungsgeschenk mit deinen Eltern genießen können? Wenn nicht, dann lies aufmerksam weiter.

Meine „Reise zum Glück“ hat mich gelehrt, im Hier und Jetzt zu leben und nicht in der Vergangenheit. Die Vergangenheit habe ich geklärt, das Verhalten meiner Eltern verstanden und vergeben. Auch meine Verletzungen an sie und andere – alles geklärt, mir selbst vergeben. Aber was ich nie gemacht habe, ist die Trauer des traurigen, verletzten Kindes von damals zu fühlen. Denn diese Trauer ist mir nicht bewusst, fühle ich nicht.

Geh in den Wald und schrei

Mit den tiefen und auch sehr wirkungsvollen Vergebungsprozessen hat sich viel Frieden eingestellt. Das Tor für Neues war geöffnet. Vielleicht war diese Reihenfolge auch genau richtig. Denn nun ist es möglich, richtig zu trauern. Dazu sollte ich in den Wald gehen und schreien. Wir haben nicht über Sinn oder Unsinn dessen gesprochen. Mir war klar, dass es Sinn macht. Ich habe auf meiner ganzen Reise so viel ausgeräumt, geklärt und neu belebt. Und nun stehe ich am Kern, am Beginn meiner Selbst, um die Trauer allen Anfangs und vor dem Anfang zu lösen. Gefühle können nur gelöst werden, indem man sie fühlt, selbst die schon immer verdrängten. Doch dazu muss dir bewusst werden, was du verdrängst. Vielleicht leitet meine Geschichte dich auf den Weg.

Richtig trauern

Was meine ich mit richtig trauern. Beim abslouten Fühlen der Trauer bin ich ganz im Gefühl, ohne es irgendwie zu bewerten. Ich analysiere nicht die Ursache, den Auslöser der Trauer, denn daran kann ich mich nicht erinnern. Ich bin nicht im Dialog mit jemanden. Ich suche keinen Verantwortlichen. Es gibt also keinen „Täter“ und kein „Opfer“. „Diese“ wurden durch die Vergebungsprozesse längst gelöst. So kann ich in der Trauer nicht in Mitleid verfallen, sondern in liebendes Mitgefühl, sobald die Trauer gefühlt ist. Ich habe meiner Trauer das größte Geschenk erwiesen. Darauf hat sie mein Leben lang gewartet. Gut, dass ich noch viele Jahre vor mir habe.

Was wartet auf Dich?


07.11.2014

Wie werden Sie 100 Jahre alt?

Heute Morgen las ich in der Zeitung diese Frage. Sieben Menschen wurden dazu interviewt und jeder hatte sein eigenes Rezept. Von positiver Lebenseinstellung, gesunder Ernährung, Bewegung, guten Genen bis hin zu Medikamenten und Naturheilkunde war zu lesen. Was alle miteinaner verband, war das gemeinsame Ziel oder aber die Hoffnung, gesund, glücklich und zufrieden alt zu werden. Einer fasste es in dem Satz zusammen „Wichtig ist aber vor allem, dass man zufrieden ist mit dem, was man hat und tut.“

Wie zufrieden bist du mit dem, was du hast und tust?

Halte einmal kurz inne und frage dich, wie oft am Tag bist du unzufrieden, kritisierst dich oder andere, ärgerst dich über Ereignisse, die du nicht ändern kannst. Wie oft bist du am Ende eines Tages glücklich und dankbar für diesen Tag? Wie oft machst du dir bewusst, wie zufrieden du sein darfst? Viel zu selten? Vielleicht meinst du auch, dein Leben oder die momentane Situation gibt keinen Anlass, um glücklich und dankbar zu sein.

Ich möchte dir das Gegenteil beweisen. Nämlich wie du wirklich jeden Abend glücklich und dankbar für jeden Tag sein kannst.
Die Dinge, von denen wir glauben, sie vermiesen uns den ganzen Tag oder gar das Leben, tun es nur deshalb, weil wir ihnen den ganzen restlichen Tag und die nächsten Tage oder gar Wochen unsere Aufmerksamkeit schenken.

Doch wenn du jeden Abend deine Aufmerksamkeit auf alle Momente des Tages richtest, für die du dankbar sein kannst, wirst du feststellen, dass die wenigen Momente oder Ereignisse, denen du vorher so viel negative Macht gegeben hast, völlig untergehen und relativ bedeutungslos werden.

Wie kannst du das tun?

Erlaube dir ein ganz persönliches Glücks-Date mit dir.
Es kann anfangs vielleicht eine halbe Stunde dauern. Mach deine Erfahrungen und schau, wie es sich für dich entwickelt und wann und wo du dieses wunderschöne Ritual, das ich dir hier vorstelle, auführen möchtest.

Wenn du magst, mach es dir schön, zünde eine Kerze an, aber lass es still, damit dich nichts ablenkt.
Setzte dich bequem und aufrecht hin. Komm zu dir, indem du deinen Atem beobachtest. Du kannst bewusst tief ein- und ausatmen, deine Hände auf dein Herz oder deinen Bauch legen. Fühle die Bewegung deines Körpers mit jedem Atemzug.
Nun beginne deinen Tag Stunde für Stunde noch einmal vor deinen Augen vorbeiziehen zu lassen.
Wann bist du heute morgen aufgestanden? Nenne laut die Uhrzeit.
Zum Beispiel:

  • Sechs ___ halte kurz inne und beginne, dich zu bedanken. Zum Beispiel: „Danke für den erholsamen Schlaf. Danke für das warme Bett.“
  • Sieben __  halte wieder kurz inne und beobachte, welche Bilder dir erscheinen. „Danke für das saubere Wasser, danke für das gesunde Frühstück. Danke für meine liebe Familie.“
  • Acht ___  „Danke für die warme Kleidung. Danke, dass ich Auto fahren kann. Danke dass der Bus fährt. Danke, dass ich zur Arbeit fahren kann.“
  • Neun ___ „Danke für das nette Gespräch…, danke, dass meine Kinder gut aufgehoben sind…, danke, dass das Projekt pünktlich fertig geworden ist.“
  • Zehn ___ „Bow, der Chef war heute wieder unausstehlich !!!, grrr ___ „Danke, dass er nach 10 min. gegangen ist., danke für die Kaffezeit mit den Kollegen, danke für den wunderschönen Ausblick aus meinem Büro.“
  • Gehe so jede Stunde des Tages entlang. Achte darauf, dass du deinen Tagesfilm nicht anhälst. Er läuft ständig langsam weiter. So kannst du nirgends feststecken. Denn das ist genau das, was dir passiert, wenn du meinst, der ganze Tag, das ganze Leben sei schlecht.

Es mag dir jetzt erscheinen, als ob du dafür eine Ewigkeit und nicht nur eine halbe Stunde oder gar nur 5 Minuten brauchst.
Doch wenn du dich nur einen kurzen Moment auf jede Stunde deines Tages bewusst focussierst und dankst für jede sogenannte Kleinigkeit, wirst du feststellen und vor allen Dingen fühlen, wie reich und glücklich du jeden Tag bist.

Ich persönlich bin dabei jedesmal zu Tränen gerührt.

Du kannst dies jederzeit und überall durchführen.
Abends vor dem Zubettgehen ist es besonders effektiv und hilfreich, weil du dann mit diesem wunderschönen überaus glücklichen und dankbaren Gefühl einschläfst. Dein Unterbewusstsein nährt sich von dieser kraftvollen Dankbarkeitsenergie.

Hast du Lust, es 21 Tage ununterbrochen zu üben? Das Gehirn benötigt mindestens 21 Tage, um sich neue Gewohnheiten anzueignen. Danach fühlt es sich immer leichter an.

Was bringt dir das?

  • jeden Tag mehr Gelassenheit und Entspannung
  • ein immer stärker werdendes Glücksbewusstein
  • immer mehr Vertrauen in dir und dem Leben
  • einen ruhigen erholsamen Schlaf
  • es kann deine Gesundheit fördern
  • es kann deine Beziehungen harmonisieren
  • und vieles mehr – teile mir deine Erfahrungen mit

Ich wünsche Dir ganz viel Leichtigkeit, Glück und Zufriedenheit – in Dankbarkeit jeden Tag.

_____________________

Ich freue mich, wenn du mir schreibst, welche Erfahrungen du mit dieser täglichen Danksagung machst. Und wenn es dir guttut, teile es gern anderen mit. DANKE

 

23.10.2014

Warum Du nicht glücklich bist

Seit einiger Zeit denke ich über eine Frage nach, die Menschen mir immer wieder stellen:

„Was muss ich tun, damit ich glücklich bin.“

Als Coach gebe ich möglichst keine Antworten (dann wäre ich Berater), sondern lasse die Menschen selbst ihre Antwort finden.

Im Blog von MarkusCerenak lese ich heute einen Artikel, WARUM er das tut, was er tut – nämlich weil er mit seinem Tun glücklich ist. Und so wie er, denken offensichtlich die meisten Menschen: Ich muss nur die Aufgabe finden, die mich glücklich macht, die mir Sinn gibt… Markus Lösung heißt „Raus aus dem Hamsterrad!“

Ja toll, höre ich schon einige Leser sagen, die Jungen haben gut reden. Die haben bestimmt keine Familie, Kinder in der Schule, Haus abzuzahlen, Eltern zu pflegen…. Soll ich jetzt hier alles hinschmeißen?! Der Bank sagen, den Kredit zahle ich in ein paar Jahren weiter, wenn ich endlich glücklich bin, wenn ich gefunden habe, was ich dazu brauche. Erstmal raus dem Hamsterrad. Ich brauche eine neue Aufgabe, eine Arbeit, die mir Sinn gibt. Jawoll, ich pilger jetzt erst mal für ein Jahr durch die Welt, um zu mir zu kommen, um meine Berufung zu entdecken… damit ich endlich die Antwort darauf finde, was ich tun muss, um endlich glücklich zu sein.

Ist das wirklich der richtige Ansatz? Oder lässt es die Leser, die sich im sogenannten Hamsterrad befinden, nur noch mehr frustrieren? Ist es wirklich nachhaltig, mit dieser Energie der Wut, Angst, Unzufriedenheit, Frust, vielleicht sogar Verzweiflung ein neues Ziel anzugehen? Diese Energien haben zwar mächtigen Zündstoff und können Dich sehr wohl aus Deinem Hamsterrad herausschleudern – und vielleicht hast Du sogar eine Idee, wohin. Vielleicht weißt Du längst, was Deine Berufung ist, wofür Du hier auf der Welt bist. Ich kenne einige Menschen, denen es so geht, die aber trotzdem aus ganz pragmatischen Gründen Ihr Hamsterrad nicht verlassen wollen oder können.

So, und was können diese nun tun, um glücklich zu sein?

Aus meinen persönlichen Erfahrungen heraus behaupte ich, Du wirst nicht wirklich glücklich, wenn Du meinst, etwas tun zu müssen, um glücklich zu sein. Das ist ein fataler Irrtum!

WARUM?

Weil Du mit dieser Denke eben genau ewig im Tun bist, anstatt im Glück. Das Tun, das Machen – ist nur ein neues Rad! Weil es Dir so viel Spaß und Freude bereitet, merkst Du es nicht mehr. Doch es macht Dich nur so lange glücklich, so lange Du im Tun, also im Rad bist. Du brauchst dieses Tun also, um dich glücklich zu fühlen.

Du BIST es aber nicht wirklich, behaupte ich. Das würdest Du aber erst dann feststellen, wenn Du Deine Berufung   nicht mehr ausüben könntest. Wenn Du zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen Deiner geglaubten Berufung nicht mehr folgen könntest. Was dann?

Verstehst Du, dass das TUN nicht das SEIN ist? So lange Du nach etwas suchst, das Dich glücklich MACHT- auch wenn Du es gefunden hast, BIST du es nicht. Du bist erst wirklich glücklich, wenn Du kein Hilfsmittel im Außen (Berufung, Status, Arbeit, Geld, ….) mehr brauchst.

Die Frage, was Du tun musst, um glücklich zu sein, leitet Dich in die Irre.

Ich habe gelernt, wenn Du etwas HABEN willst, musst Du es zuerst SEIN. Du willst zum Beispiel Geld haben. Wie kommst Du zu Geld? Du musst es Dir ver-dienen. Du musst also zuerst das Wertvolle, das Du haben willst, selbst sein. Du bist wertvoll, indem Du der Gesellschaft mit Deinem Know-how dienst.

  1. zuerst musst Du (wertvoll) SEIN
  2. dann kannst Du (Wertvolles ver-dienen) TUN
  3. dann wirst Du (Wert) HABEN

So ist das auch mit dem Glück.

  1. zuerst darfst Du glücklich SEIN
  2. dann darst Du Glück verschenken (TUN)
  3. und Du wirst Glück HABEN

Die meisten Menschen glauben aber, sie müssten

  1. etwas (???) TUN, um
  2. zu HABEN, damit sie
  3. (glücklich etc.) SEIN können

Wenn das SELBST-(glücklich)-SEIN die Voraus-setzung für alles Weitere ist …

bleibe eine Weile mit diesem Gedanken….

Was heißt das? Das Selbst-glücklich-Sein? Du kannst es vergleichen mit Selbst-bewusst-sein.

Was ist Glück? Ist es nicht nur eine Bezeichnung für ein Gefühl, für ein starkes Gefühl, für ein positives Gefühl – und was fühlst Du da, wenn Du von Glück sprichst?

ENERGIE. Wenn Du wirklich glücklich bist (nicht wenn Du Glück hast, denn das ist zeitlich begrenzt), dann strahlst Du voller Energie, voller Freude, voller Dankbarkeit, voller LIEBE

WARUM streben die Menschen nach Glück? Weil sie Liebe wollen. Oder genauer gesagt, weil sie voller Energie, voller Leben sein wollen.

LEBEN = ENERGIE

„Das Bedürfnis nach Liebe kann nur durch dein Lieben gestillt werden,  niemals durch dein Erwarten.“ (Arite Husmann)

In diesem Zitat steht die ANTWORT, was du TUN kannst. LIEBEN!

Wenn Du liebst, bist Du glücklich. Allerdings, da Du ja SELBST-glücklich-SEIN willst, lerne, Dich selbst zu lieben. Schon wieder etwas, was Du TUN kannst.

Merkst Du, warum es wenig Sinn macht, den Menschen zu sagen, was sie TUN sollen, um glücklich zu SEIN?

Liebe Dich selbst, erkenne, dass Du Selbst die Liebe bist, die Du suchst. Schon Tausend mal gehört, aber verstehen, sich dessen SELBST-BEWUSST-zuSEIN, das fehlt den meisten Menschen.

WARUM ist das so?

Weil dieses sich SELBSTBEWUSSTSEIN seit über Tausend Jahren verschüttet ist. (Ich will hier nicht näher auf die religiöse Geschichte eingehen. Es steht jedem frei, selbst zu forschen.)

Wie kann dieses Selbst-Bewusstsein wieder erlangt werden?

Nun, ich bin 48 Jahre. Die Erkenntnisse, die ich hier mit Dir teile, fand ich vielleicht nur deshalb, weil ich zuvor auf dem selben Irrweg stolperte, wie so viele. Jahre lang wusste ich recht genau, was ich tun müsste, um glücklich zu sein. Ich kam aus meinem Hamsterrad nicht raus – bis das Schicksal mich herauskatapultierte. Das sind die Lebensabschnitte, die man vorher vor lauter Angst und mit viel Energie versucht zu vermeiden.

Welch eine Krise – welch eine Chance! Ich hatte endlich freie Bahn. Endlich konnte ich das tun, was ich schon immer machen wollte, nämlich ANDERE glücklich machen, simpel ausgedrückt. Meine Berufung ist meine Herzensangelgenheit. Ich arbeite, um Liebe zu verschenken. Ja, mit dieser Einstellung coache ich, gebe Vorträge und Seminare etc.

Aber, ich stellte fest, dass ich als Glücks- und Liebescoach noch nicht wirklich wirklich glücklich war – nämlich dann, wenn ich mit der Einstellung ranging, WENN ich Liebe schenke (coache), DANN bin ich glücklich.

Das wäre so, als wenn jemand sagt,

WENN ich erst das Hamsterrad verlassen habe, DANN….

WENN ich erst den richtigen PartnerIn habe, DANN….

WENN ich erst abgenommen, DANN…. usw. usw.

Wie ich schon oben beschrieben habe, ich war nicht mehr im sog. Hamsterrad – ich war in einem neuen Glücksrad 😉 Egal, wie Du das Rad nennst,

NICHTS MACHT Dich glücklich.

Das Orakel von Delfi „Erkenne Dich selbst“ wurde zu meinem Hauptforschungsobjekt. „Wer bin ich?“ Ich habe mich also wirklich wie ein Forscher auf die Suche nach dieser Antwort gemacht.

Seitdem ich die Antwort kenne, bin ich wirklich glücklich. Ich könnte sagen:

„WENN Du weißt, wer Du bist, DANN bist du glücklich.“

Ich bin Glück = Liebe = Energie = Leben  – Wir sind es ALLE!

Sich dessen Selbst-bewusst-zu-sein, befreit Dich von allen Ansprüchen, Leistungsdenken, Mangelgefühlen, Minderwertigkeitsgefühlen, Beziehungskrisen……

Dieses Bewusstsein braucht Zeit zu wachsen.

Ich wünsche Dir, lieber Leser, von ganzem Herzen, Erkenne Dich selbst. Dann erkennst Du auch, dass jegliche Wertung, die Du Dir selbst, Deinem Hamsterrad, anderen Menschen… gibst, nur aus Deinem konditionierten Denken stammen, aber nichts mit deiner natürlichsten innersten Essenz, der Energie Deins Selbstes zu tun hat.

Zum Abschluss ein letztes Zitat:  „Die Natur braucht sich nicht anzustrengen, bedeutend zu sein. Sie ist es.“ (Rober Walser, schweiz. Schriftsteller

 

08.04.2014

Botschaften der Emotionen

Prozess zur Heilung der Seele

Dieses Beispiel aus dem Leben soll dir den Prozess zur Heilung deiner Seele vorstellen.

Mit Seele meine ich dein Selbst, das, was ganz tief in Dir fühlt, deine ursprüngliche Emotion.

Auslöser: Benenne die Situation mit einem Menschen, die dir negative Emotionen bereitet. Formuliere absolut klar und deutlich, was es genau ist, das dich schmerzt. Beginne diesen Satz mit „Du….

z.B. „Du mischt dich ständig in mein Leben!“ (häufige Kritik an Eltern und Schwiegereltern)

  • Vergegenwärtige dir dann eine konkrete Situation, die diese Aussage bestätigt. Gehe gedanklich intensiv in die Situation, versuche dich an alle Details zu erinnern. Wiederhole die Worte, die von euch gesprochen wurden, sehe eure beider Gesichter, nehme das Umfeld, die Temperatur, die Stimmung, die Laute und eure Augen wahr – bis du genau
  • in dem Gefühl bist, das dich schmerzt. Bleibe bewusst in diesem Gefühl. Allein in diesem Bleiben, was ist, ist eine Art Meditation. Um Deine Gedanken in dieser ersten Meditation zu konzentrieren, wiederhole deinen oben formulierten Kritiksatz immer wieder wie ein Mantra. Dieser Satz, dein Gedanke, und das Gefühl sind spiegelgleich. Durch diese Meditation lernst du – möglicherweise das erste Mal – NICHTS gegen deine schmerzende Emotion ZU TUN.
  • Das ist der erste und wichtigste Schritt zur Heilung: der Emotion in dir mit Achtsamkeit zu begegnen, mit ihr in Ruhe, in Frieden, in Harmonie zu kommen.
  • Vielleicht kannst du deine Emotion im Körper auch orten. Verstehe sie als eine Art Energiewesen, denn solches ist sie letztendlich auch. Dieses Wesen raubt dir nur so lange Energie, bis du es LIEBEVOLL beachtest. Das wird in der ersten Meditation erfolgen – wenn du dich vertrauensvoll darauf einlässt.
  • So wandelt sich deine erste, ober-flächliche, Emotion. Sie löst sich – und eine weitere, tiefere Emotion taucht in dein Bewusstsein. Begegne ihr mit genauso viel Achtsamkeit, Neugierde und Erlaubnis.
  • Und jetzt beginnt der nächste Heilungsschritt: Höre in deine Seele, was diese Emotion dir sagen will. Lausche dem Gedanken, der dieser Emotion entspringt. Bleibe in achtsamer, neugieriger Meditation. Vielleicht tauchen Bilder, Ereignisse oder Personen auf? Wenn eine Person mit dieser zweiten Emotion in Verbindung steht, schreib es kurz auf einen Zettel (Emotion und Person) und meditiere weiter.
  • Vielleicht werden dir weitere tiefere Emotionen bewusst. Vielleicht auch nicht. Es ist vollkommen in Ordnung. Sobald du auf eine tiefere Emotion stößt, mit der du andere Personen oder andere Ereignisse in Verbidnung bringst, bist du näher an der eigentlichen Wurzel deiner heutigen Emotion angekommen.
  • Allein durch diese Achtsamkeitsmeditation zu dir selbst, lernst du, was du / deine Seele / deine Emotion braucht, um sich wohl zu fühlen.
  • Danach – wenn dir dies vollkommen gelingt – kann dir auch der dritte Heilungsschritt gelingen: Treffe dich mit der Seele der Person aus deiner tieferen Emotionsschicht an einem heiligen, sicheren Ort (z.B. aus deiner Phantasie). Nenne dieser Seele noch einmal den Gedanken, der deiner tieferen Emotion entspringt. Klärt zunächst in einem Seelengespräch alles was gesagt und gehört werden muss.
  • Dein heutiger Schmerz rührt aus der Nichtheilung dieser alten Wunde.
  • Und jetzt folgt der transformierendste Heilungsschritt: Schau in die Augen der Seele deines Gegenübers, versetze dich in sie hinein und spüre genau hin. Frage: „Was fehlte ihr? Was hätte sie gebraucht, um sich so zu verhalten, damit ihr beide glücklich wärt. Wenn du dich in diesen Prozess wirklich eingelassen hast, findest du leicht die Antwort. Und nicht nur das. Es wird dein innigster Wunsch sein, dieser Seele genau das zufließen zu lassen, was ihr fehlte. Dieser Schritt führt zur absoluten Vergebung. Vergebung befreit euch beide von euren emotionalen Schmerzen.

Deine aktuelle Kritik „Du mischt dich ständig in mein Leben“ an die Person in deinem aktuellen Leben, verliert an Bedeutung. Da dich das Verhalten nicht mehr „antickert“, werden deine Reaktionen in Zukunft anders als bisher sein. So wird sich auch das Verhalten der anderen Person automatisch ändern.

Natürlich kannst den transformierenden Schritt auch jederzeit mit aktuellen Person in Gedanken durchführen.

Alles Liebe Euch!

 

18.03.2014

 

Selbstheilungskräfte

Diesen wunderbaren Film von Film von Angelika Wörthmüller

  • Gesund aus eigener Kraft – Die Wiederentdeckung der Selbstheilung

empfehle ich Ihnen von ganzem Herzen anzusehen.

http://www.rbb-online.de/doku/f-g/gesund_aus_eigener.html

Stand: 21. Aug. 2015 – Ist zzt. leider nicht mehr online einsehbar; wird jedoch hin und wieder auf verschiedenen Sendern gezeigt. Einfach neu googeln.

 

25.11.2013

 

Heile Deine Seele

Mal ganz ehrlich, wo leben wir eigentlich, dass wir so viele „Lebens-, Glücks-, Liebes-Coaches“ etc brauchen? Wir hungern nicht, wir leben im Frieden, sitzen am Rechner, haben ein Dach über´m Kopf, Kleidung …bla bla bla.

Warum sind wir nicht alle ablosut glückseelig, voller Lebensfreude, Frieden und Harmonie in uns uns mit uns?
Warum fühlen sich so viele Paare unglücklich, streiten sich über Geld, Sex, Kinder, Urlaub, Schwiegereltern etc?
Warum fühlen wir uns angegriffen, schuldig, gedemütigt, übersehen, vergessen, …
Weil der andere…, weil die Kinder…, weil die Eltern…., weil die Umstände….

Die Lösung:

…. wir versuchen mit dem anderen eine Änderung herbeizuführen,
…. wir versuchen, die Kinder besser zu erziehen….,
…..wir versuchen, mit den Eltern einen Kompromiss zu finden,
…..wir versuchen halt immer wieder, die ÄUSSEREN Umstände zu ändern.

DAS macht uns unglücklich. Weil es uns sooo viel Energie, so viel Kraft kostet –
und manchmal verlieren dabei die Hoffnung – und geben auf.

Neue Lösung:

Du wirst es (vielleicht) nicht glauben, so lange Du dies nicht praktizierst.

  • Nimm die äußeren Umstände bewusst war. Tritt einen Schritt zurück und fasse in Worte zusammen, was Du genau beobachtest – im Außen.
  • Nun geh einen Schritt zur Seite oder setzt dich und fühle in Dich hinein – ganz bewusst. Welches Gefühl gibt dir dieser äußere Umstand?
  • Dein Kopf antwortet vielleicht: „Ich fühl mich wie..xxx“
  • Frag dich weiter: „Wie fühlt sich das xxx an? Was macht es mit mir?“
  • Dein Kopf antwortet viellicht: „Es macht mich wütend“ (zum Beispiel)
  • Frag dich weiter: „Was macht diese Wut mit mir. Wie fühlt sich diese Wut an?“

So findest Du im bewussten Fühlen und Hinterfragen Dein wahres tieferliegendes Gefühl, das für Deinen jetzigen Schmerz wirklich verantwortlich ist.
Es ist nicht der Partner oder eben ein äußerer Umstand, der deinen Schmerz verursacht; es ist dein tiefliegendes unbeswusstes Gefühl.

Die äußeren Umstände sind IMMER nur die Auslöser. Dafür darfst Du dankbar sein.

Was machst Du nun, wenn Du wirklich Deinem Gefühl auf den Grund gekommen bist? Und woher weißt Du, wann Du wirklich auf den Grund gekommen bist, also dein bis jetzt unbekanntes Gefühl erkannt hast? Du erkennst es daran, weil es dich selbst erstaunen wird, weil Dir ja gerade etwas bewusst wird.

Du merkst es einfach.

Und nun? Kehre es um. Was heißt das?
Beispiel: Dein erkanntes Gefühl lautet „Ich fühle mich bedeutungslos.“
Umkehrung: „Ich BIN bedeutsam.“

Jetzt beginnt die eigentliche Transformations- oder Heilungsarbeit!

Arbeite ab jetzt mindestens 21 Tage (ich empfehle 1 vollen Monat), indem Du Deinen Geist auf folgende Frage fokussierst UND Antworten findest:
„Ich BIN bedeutsam, WEIL…..“
Notiere Dir jeden Abend mindestens 5 Antworten.
Überlege, was ist heute passiert, das mir zeigt, dass ich bedeutsam bin.

Wieso so lange? Die Verhaltensforschung hat herausgefunden, dass das Gehirn mindestens 21 Tage benötigt, um eine neue (Denk-)angewohnheit anzunehmen.

FAZIT: Wir brauchen uns nur selbst erkennen und lernen, uns zu lieben.
Ach ja, die äußeren Umstände haben sich (noch immer) nicht geändert.
ABER – und das ist das fast unglaubliche: Sie werden sich von selbst ändern.
Du hast Deine Energie, Deine Lebensfreude nicht nach außen hin verloren, sondern in deine persönliche Heilung investiert.

Alles Liebe

 

19.08.2013

Gedankenleere

Um den Kopf wirkich frei zu kriegen, gibt es viele Wege und jeder darf seinen eigenen entdecken. Ich verrate Dir hier EINEN meiner Wege in den Videos Teil 1 und Teil 2.

Aber wozu ist das überhaupt interessant oder wichtig? Als Glücks- und Liebescoach begleite ich Menschen hin zu mehr L(i)ebensfreude. Dabei leitet mich mein Slogan „Der einfachste Weg zur Liebe ist die Liebe zu Dir selbst.“ Dazu musst Du erst einmal zu Dir selbst kommen.

Wohin führst Du Deine Hand automatisch, wenn Du jemanden, dessen Sprache Du nicht sprichst, mitteilen möchtest, wer Du bist? Tippst Du dann Deinen Kopf an oder doch eher in Richtung Deines Herzens? Dein Selbst wird aus Deinem Herzen geleitet, nicht aus Deinem Kopf. Darum ist es so wertvoll, Dich, Dein Herz zu fühlen. Das geht nur wahrhaftig, wenn Dich die ständig plappernden Gedanken nicht mehr ablenken.

Lass dich inspirieren und berühren und sei glücklich!

Zu den Videos —>

Teil 1 – Gedankenleere

Teil 2 – Gedankenleere

 

 

12.07.2013

Was Du suchst, ist in Dir

Wie kann ich in dieser Welt Frieden, Liebe und Glückseligkeit finden und vor allen Dingen halten?

Die Antwort findest Du überALL. Doch alle Filme, Bücher, Vorträge etc., die Dir diese Antwort geben, scheinen allein nicht zu helfen. Obwohl Du die Antwort sicher schon Tausend mal gehört oder gelesen hast und vielleicht schon etwas VERSTANDen hast, hast Du sie noch nicht verINNERlicht, noch nicht WAHRgenommen. Du hast sie noch nicht GEFÜHLT.

Erst wenn Du das Verstandene aus Deinem Kopf in Dein Herz wandern lässt und es dort fühlst, was Du weißt, lebst Du es.

Fühlen kannst Du erst, wenn Du Dein Herz weit öffnest, wie ein neugieriges Kind. Ohne Zweifel, ohne Bewertung und ohne Angst. Und dafür brauchst Du Vertrauen. Und für Vertrauen brauchst Du vielleicht Mut. Hast Du den Mut, einem Menschen zu vertrauen, der in völligen Frieden, Liebe und Glückseligkeit lebt? Der wie Du auf der Suche war und die Antwort gefunden hat?

Stell Dir vor, Du hättest schon Deinen Frieden, die Liebe und Glückseligkeit. Woran würdest Du erkennen, dass es so wäre? Wie würde es sich wohl anfühlen? Geh in Dein Herz und lausche. Und wenn Du es fühlst, weißt Du, dass es schon immer da war und immer da IST. Du musst es nicht halten, denn es ist sowieso in Dir.

Wenn Du dies tust, dann weiß ich, dass Du Deine Antwort findest. Ich vertraue Dir. Möchtest Du mir vertrauen? Ich begleite Dich gern auf Deinem Weg.

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=lkZcHJKMWE4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

och!

Ein herzliches Dankeschön an das tolle Publikum!

7 Schritte für die Liebe

  1. Erkenne Dich selbst, indem Du Deinen natürlichen, reinen, vollkommenen Ursprung an dem Zeitpunkt ohne  jegliche Vergangenheit besuchst
  2. Egal, wer oder was der Auslöser für Deine Schmerzen sind – der Auslöser ist nicht die Ursache. Es gibt keine Schuld, keinen Schuldigen
  3. Erlaube Deinen Emotionen, da zu sein. Begrüße sie, schenk ihnen Raum und Zeit, beobachte sie neugierig, lausche ihnen ohne Bewertung
  4. Fühle die dann folgende Leichtigkeit, Leere, Reinheit in Dir. Bleib weiterhin mit der Aufmerksamkeit ganz bei Dir, in Deinem Gefühl, in Deinem Herzen. Ohne Gedanken, ohne Wertung
  5.  Es kommt Dir ein Gedanke – (Du brauchst Dir keine zu machen!), der Dir sagt, welches tiefe Bedürfnis jetzt gestillt werden möchte. Ein Gedanke, Wunsch, Stimme aus längst vergessenen Zeiten. Jetzt hast Du wahren  Kontakt zu Deinem Herzen, zu Deinem „inneren Kind“, zu Deinem tiefen Ich. Still Dein Bedürfnis jetzt.
  6. Du hast nun einen Samen der Liebe in Dein Herz gepflanzt. Deine Selbstliebe beginnt zu wachsen, zu blühen, auszustrahlen. Um so vertrauter dir das wird, desto schneller wird deine Liebe, Deine Selbstachtung, Deine Ausstrahlung Dein Leben bereichern und erleichtern.
  7. Sei glücklich und dankbar für jeden Auslöser und zu jeder Zeit. Es gibt kein größeres Geschenk als Deine Beziehung. Sie ist dazu da, damit Du Dich heilst.


02.04.2013

Schmerzfreie Liebe

Das Geheimnis deiner Beziehung – oder wie Wunden heilen können

liest du hier—> Schmerzfreie Liebe (12-seitiges e-book pdf-Format)

 

19.03.2013

Verletzung

Wann wurdest Du das letzte Mal verletzt? Was hat Dich verletzt? Worte? Blicke? Gesten? der Ton? Warum hat es Dich verletzt? Was genau fühltest Du? Wie fühlte sich die Verletzung an? Wie bist Du mit ihr umgegangen?

In den meisten Fällen versuchen wir, gegen Verletzungen anzukämpfen. Der andere, der mich verletzt hat, ist Schuld, ist böse usw. Er soll sich ent-schuldigen, die Verletzung irgendwie wieder gut machen. Und um die angekratze Wunde ruhen zu lassen, nehmen wir die Ent-Schuldigung an. Doch wahre Entschuldigung passiert dann, wenn wir uns bewusst sind, dass gar keine Entschuldgung erforderlich ist, weil der andere gar keine Schuld hatte.

Im Gegenteil, wir sollten nicht um Entschuldigung bitten, sondern für die gefühlte Verletzung dankbar sein. Wie das? Wenn wir Verletzungen fühlen, fühlen wir noch nicht geheilte Wunden. Wir haben die Chance bekommen, diese Wunde wieder wahrzunehmen und jetzt zu heilen. Wie können wir diese Wunden heilen? Durch LIEBE zu uns selbst. Ja, man kann es nicht oft genug wiederholen. „Liebe Dich!“ Das ist der göttliche Auftrag.

Ein Beispiel:

Du hast ein Date, worauf Du Dich schon lange gefreut hast – vielleicht mit Freunden oder mit Deinem Partner. Der Termin steht schon lange in Deinem Kalender. Du überlegst Dir, was Du wohl anziehen wirst, worüber Ihr Euch vielleicht unterhalten werdet, was Ihr Euch anschauen werdet. Vielleicht freust Du Dich auch schon auf das Restaurant, willst dich von den Gaumenfreuden des Menüs überraschen lassen. Endlich ist der ersehnte Tag da. Schon morgens freust Du Dich auf den Nachmittag oder Abend. Der Vormittag fliegt einfach so vorbei, weil Du in Gedanken schon bei Eurem Date bist. Es sind nur noch wenige Stunden. Du legst schon die Sachen bereit, die Du nachher anziehen möchtest und springst unter die Dusche. Gerade hast Du dich abgetrocknet und willst Deine Haare trocknen; da klingelt das Telefon: „Du, entschuldige, aber unser Treffen muss heute ausfallen. Ich habe noch einen wichtigen Termin bekommen, den ich nicht absagen kann.“

In Deinem Kop rattert es: Einen wichtigen Termin??! Nicht absagen?! Aber mir kann er absagen? Der Termin ist also wichtiger als ich?! …

Kannst Du Dich in diese Situation hineinfühlen? Was passiert in Dir? Wie würde Dein Gespräch mit dem anderen und mit Dir selbst weitergehen? Was genau würdest Du fühlen? Und wo würdest Du dieses Gefühl in Deinem Körper wahrnehmen?

Würdest Du dich abgelehnt, nicht wertvoll genug fühlen? Würdest Du Dich vielleicht unwichtig und klein fühlen?

Auch wenn es im ersten Moment weh tut. Richte Deine Aufmerksamkeit zu Dir. Trockne Deine Haare fertig, zieh Dich an und dann setze Dich hin. Bleib ganz still bei Dir. Fühle in Dir hinein. Was kommt da alles hoch. Jetzt ist die Wunde geöffnet und der ganze Eiter, alle Schmerzen, die dahinter stecken, können jetzt raus. Alle E-Motion-en möchten jetzt von Dir wahrgenommen werden. Unterdrücke oder verleugne sie nicht, in dem Du auf den anderen einschlägst oder sofort Deine beste Freundin anrufst, um ein Alternativ-Date zu vereinbaren. Damit würdest Du Deine Wunde nur betäuben aber niemals heilen. Emotionen sind deshalb so stark und können so wehtun, WEIL sie erkannt werden wollen. Erlaube Dir, alle Emotionen auch körperlich, nicht nur im Kopf, frei zu lassen. Wenn Dir zum Schreien oder Weinen zumute ist, dann tu es. Jetzt ist niemand da, der sagt: „Reiß Dich zusammen!“ oder „Was sollen die anderen von Dir denken?“ Nein, sei jetzt endlich DU.

Erst wenn Du Deine Schmerzen, wodurch Du dieVerletzung fühlst, loslassen kannst und sie dadurch gehen können, kannst Du den freigewordenen Raum in Dir mit Liebe füllen. Erinnere Dich: Dich zu lieben, ist Dein göttlicher Auftrag. Wie geht das?

Nachdem Du alle Emotionen gefühlt hast und alle Gedanken, die dadurch gedacht wurden, wahrgenommen hast, schreibe sie alle auf. Beginne mit den Emotionen, die Du in dieser Situation gefühlt hast. Kommentiere sie nicht, benennen sie einfach, unsortiert, unbewertet. Schreibe sie untereinander auf ein Blatt. Danach schreibe dir ein paar Stichpunkte auf, welche Gedanken Du zu Deinen Emotionen hattest. Nur ein paar Stichpunkte, keine Analyse, keine Bewertung. Denn die Heilung findet nicht hauptsächlich im Kopf sondern im Herzen statt.

Und nun beginne mit der Heilung:

Lies Deine erste Emotion laut vor. Dann atme tief ein und aus. Fühle Deinen Atem und mach Dir diese eine Emotion ganz bewust. Vielleicht ist es die Emotion „Ablehung“. Konzentriere Dich ganz auf „Ablehnung“. Wo sitzt diese Ablehnung? Woher weißt Du, dass es das Gefühl von Ablehnung ist? Welche Bilder steigen in Dir auf? Alles, was Du fühlst, bist Du. Du fühlst Dein Kind in Dir. Du fühlst Dich als Kind. Du musst Dich an keine Geschichte aus der Kindheit erinnern, es reicht, dass Du das Gefühl aus der Vergangenheit wahrnehmen kannst. Was wünscht Du Dir jetzt, wo Du das Gefühl der Ablehnung spürst? Ist es vielleicht das Gefühl „Angenommen sein“? Dann schenke Dir jetzt, Deinem inneren Kind Angenommen sein. Fühle in Dich hinein. Wie fühlt es sich an, Dich selbst anzunehmen? Was kannst Du tun, wie kannst Du es Dir selbst zeigen, Dich anzunehmen.

Für viele Menschen ist dieses Sich selbst annehmen so ein fremdes Gefühl, dass sie erst eine Zeit brauchen, um sich dafür zu sensibilisieren. Nimm Dir so viel Zeit, wie Du brauchst. Es kann Tage oder gar Wochen dauern. Übe Dich in Stille darin, dieses Gefühl in Dir zu entdecken, es wahrzumehmen. Du kannst es nicht erzwingen, Du kannst es aber erfühlen – in Stille. Nimm Dir Zeit und Ruhe für Dich. Verabrede jetzt ein Date mit Dir und schenk Dir Selbst-Annahme. Diese Selbst-Annahme sprudelt aus dem Gefühl der Liebe. Sei Dir gewiss, dass alles schon in Dir ist. Deine Aufgabe ist nur noch, in Dir zu lauschen, bis Du dieses wunderbare Gefühl der Selbst-Annahme, der Liebe in Dir wirklich fühlst.

DANN lies Deine zweite Emotion laut vor – und heile sie genau so, wie die erste – und so weiter, bis alle Deine Emotionen geheilt sind. Vielleicht stellst Du auch fest, dass durch die Heilung der ersten Emotionen die letzten schon mitgeheilt wurden.

Wenn Du diesen göttlichen Auftrag „Liebe Dich selbst“ wirklich befolgst, wird Dich nichts mehr verletzen können.

Namasté

 

02.03.2013

Bist Du es wert?

Hast Du manchmal das Gefühl, in Dir steckt so viel mehr, als Du der Welt zu schenken vermagst. Sind da vielleicht Zweifel in Dir, dass das, was Du alles geben könntest, nicht wertvoll genug ist? Und wenn ja, woher kommen Deine Zweifel?
Kann es sein, dass Du als Kind zu wenig Anerkennung erfahren hast; zu wenig Anerkennung für all Deine Bemühungen, genau diese Anerkennung und Liebe zu bekommen? Wie oft hast Du Dir heimlich gewünscht, von Deiner Mutter, Deinem Vater oder anderen Personen, die Dir wichtig waren, ein Lob, ein Streicheln, einen stolzen Blick, eine liebevolle dankbare Umarmung zu erhalten – die dann doch ausblieb? Vielleicht warst Du dann enttäuscht und traurig?
Vielleicht war es aber auch Ansporn für Dich, noch mehr zu geben, noch besser, noch perfekter zu werden, bis die Außenwelt endlich bemerkt, welcher Wert, welche Perle, welches Potenzial, welche Einzigartigkeit in Dir steckt. Wenn Du damit endlich Deinen ersehnten Er-folg hattest, bist Du heute vielleicht ein sehr erfolgreicher Mensch, da Du gelernt hast, das wirklich Beste aus Dir herauszuholen. Wenn dies aber zu einem Kampf wird, bist Du tief im inneren nicht glücklich.
Wenn Dein ersehnter Er-Folg jedoch immer noch ausblieb, wurde Dein Ansporn gebrochen. Du hast den Glauben an Dich, an Dein Wert-Voll-Sein verloren. Oder besser gesagt, Du hast ihn vergessen, weil es dann nicht mehr so schmerzte.
Jeder Mensch hat „seine Schmerzvermeidungstaktik“. In diesem Falle würde sie „Aufgeben“ heißen, sobald Du glaubst, dass Deine Bemühungen nicht auf Resonanz stoßen.
Doch heute stoßen Deine Aktivitäten auf Resonanz, Du siehst sie nur nicht, weil Du Dich selbst verschlossen hast. In Deinem Bewusstein tickt es heimlich „Ich bekomme keine Resonanz, kein Feedback“, weil es „schon immer“ so war. Deine Gedanken formen Deine Erfahrungen – nicht umgekehrt.

Du bist wichtig! Du bist wertvoll! Du bist einzigartig!

Du weißt das. Erinnere Dich! Tief im Herzen fühlst Du es ganz genau. Und nun werde Dir ganz bewusst, dass all das, was Du der Welt geben kannst, IMMER auf Resonanz stößt. Dessen kannst Du Dir heute ganz gewiss sein. WARUM? Weil alles, was Du gibst, Energie ist. Die Arbeit, die Du verrichtest, die Biler, die du mals, die Musik, die Du spielst, die Worte, die Du sendest – ALLes ist Energie. Und Energie kann nicht ins Nichts verpuffen. Selbst, wenn Du heute noch nicht weißt, bei wem Deine Energie auf Resonanz stößt, wisse, DASS sie in Resonanz tritt.
Alles, was Du in diese Welt, ins Universum gibst, kommt irgendwo, bei irgendwem an und als Dank, als Resonanz, als Feedback zu Dir zurück. Das ist das Naturgesetz der Resonanz.

Ist es nicht wunderbar, absolut frei von Erwartungen endlich Deine Leidenschaft, Deine Passion, Deine ganze Liebe auszuleben – einfach nur, weil es DICH glücklich macht. Du brauchst kein Lob, keine Anerkennung, kein Liebe zu erwarten – denn es kommt sowieso, ob Du willst oder nicht. Es ist ein Naturgesetz!

Lebe DEIN Leben

 

09.02.2013

 

Was ist die Ursache?

„Mir kann niemand helfen!“ Diese Worte sagte mir vor einiger Zeit ein Mensch – und ich gab ihm recht. Denn er wollte einfach nicht SICH anschauen und nichts TUN.

Wenn ein Mensch hofft, dass die Hilfe eines anderen Menschen darin bestehe, ihm SEINE Verantwortung abzunehmen, dann ist ihm wirklich nicht zu helfen. Doch zu wieviel Eigenverantwortung wird ein Mensch „erzogen“ – schreckliches Wort! ? Werden wir nicht viel eher zu Autoritäts-Hörigkeit (v)er-zogen!? Überprüfe das für Dich. Wieviel Entscheidungsfreiheit hast Du wirklich – nimmst Du Dir wirklich? Überprüfe das für Dich. Wie frei lebst Du wirklich? Erkennst Du Deine Programmierungen, Deine Konditionierung, Deine inneren und äußeren Grenzen, Dein Ego? Denke darüber nach, wenn Du Dich traust. Und wenn Du Antworten findest, frage, woher sie kommen und stelle sie wieder in Frage. Denke darüber nach, ob Deine Antworten vielleicht von den Programmierungen, den Konditionierungen, den alten sich immer wiederholenden Denkmustern, Deinem Ego verfärbt sind.

Kann ein Mensch überhaupt einen anderen Menschen helfen, seine Probleme zu lösen? Jiddu Krishnamurti sagt dazu: „Alles, was eine Ursache hat, hat auch ein Ende.“ Also fragen wir, was ist die Ursache des Problems? Teste es für Dich, wenn Du irgendein Problem hast. Finde die Ursache und finde dann die Ursache dieser Ur-sache und frage weiter, was ist die Ur-sache dieser Ur-sache. Den ur-sächlichsten tiefsten GRUND, also die Quelle Deines Problems findest Du, wenn Du wirklich forschst, in DIR. Wenn Du Hilfe für eine Lösung für Deine Probleme bei einem anderen Menschen suchst, dann achte darauf, dass er dir hilft, Deine Quelle zu entdecken. So kann Dir geholfen werden.

 

06.01.2013

 

Dein Sinn

Kennst Du Deinen Sinn?

Ich möchte heute eine Erkenntnis mit Dir teilen, für die ich sehr sehr viel Zeit brauchte. Vielleicht geht es Dir auch so und Du fragst Dich, was eigentlich der Sinn Deines Lebens ist.

Allein sich ernsthaft diese Frage zu stellen und auch nach einer klaren Antwort zu suchen, ist schon eine Herausforderung und kann eine kleine Abenteuerreise sein.

Der Sinn DEINES Lebens ist in Dir verborgen. Allein diese Erkenntnis führt Dich schon dahin, wo Du schauen kannst. Das heißt, Du brauchst Dir gar keinen Sinn geben oder zurechtlegen, denn Du hast ihn sozusagen schon mit in die Wiege gelegt bekommen.

Bow, das war für mich… Hatte ich die ganzen Jahre ein Brett vor´m Kopf?! Wieso hieß meine Fage „Welchen Sinn gebe ich meinem Leben?“ anstatt „Welcher Lebenssinn ist mir gegeben?“ Hast Du Dir diese Frage schon mal so gestellt? Ich bis dato nie. Die Kunst der Erfolgreichen und Glücklichen – habe ich gelernt – ist, die richtigen Fragen zu stellen. Hm, auf diese Frage muss man erst einmal kommen 😉 Dazu verhalft mir ein guter Coach, Veit Lindau.

Wie erkennt man nun aber seinen eigenen Sinn?
Die Antwort: Du fühlst ihn durch FREUDE.
Ich gebe zu, es hat eine Zeit bei mir gedauert, ehe ich damit etwas anfangen konnte. Denn ich war auf der Suche nach meinem Sinn so im Außen konzentriert, dass ich Freude in mir gar nicht mehr wahrgenommen habe. Denn Freude fühlt man eben im Körper. Doch wenn man ständig mit dem Kopf denkt und fragt, was der richtig, perfekte, wahre Sinn sein könnte, verliert man den Blick zur Quelle. Und die Quelle ist einfach das Gefühl der Freude. Die Freude ist der Navigator zu DEINEM Dir gegebenen Lebenssinn.

Erinnerer Dich, was macht Dir unheimlich viel Spaß und Freude, was lässt Dein Herz wirklich brennen, wann vergisst Du Zeit und Raum, was würdest Du von Herzen gern tun, egal ob du dafür Geld bekommst oder nicht, was ist es, was Dich wirklich berührt?

Ich war jahrelang davon überzeugt, mein Sinn wäre es, ANDERE Menschen glücklicher zu machen. Aber NUR das, wäre Mittel zum Zweck. Denn der Zweck dahinter ist, dass ich mich tierisch freue, wenn andere Menschen wirklich glücklich sind. Dabei ist es mir egal, wodurch, mit wem oder wessen Unterstüzung sie glücklicher geworden sind. Die wahre Freude erlebe ich erst im Ergebnis des Coachens, nicht im Coachen selbst.

Deshalb schreibe ich auch diesen Artikel. Ich wünsche mir und glaube, dass ich doch wenigstens einen Menschen im facebook-Universum hiermit berühre, er seinen Lebenssinn-Frage überdenkt und so vielleicht auch schneller zu seiner Quelle findet.

Übrigens meine Freude-Quellen sind
Tanzen, Massage, Schreiben, Coachen (reihenfolgenunabhängig 🙂

Mit Freude – Deine Lebensfreundin Arite Husmann

08.11.2012

 

Selbstwert

Heute las ich einen Artikel auf einer Facebook-Seite, der mich doch sehr erschrocken hat. In diesem Artikel wird die Meinung wiedergegeben, dass Selbstwert wie ein  Haus mit drei Etagen sei. Als Basis bräuchte der Mensch die Erfahrung, geliebt worden zu sein  bzw. geliebt zu werden (1. Etage), damit er sich selbst lieben kann (2. Etage). Erst dann  sei der Mensch in der Lage, auch andere Menschen zu liebe (3. Etage). Das Fazit besagt: Fehlt die erste Etage, blieben die Versuche zu lieben nur Hilfeschreie.

Innerhalb von 4 Stunden (nach Veröffentlichung) haben 22 Menschen „Gefällt mir“ angeklickt, aber niemand hat einen Kommentar, seine Erfahrung oder seine Meinung dazu geäußert. Für mich ist diese Aussage eine typische Opferhaltung. Eine Haltung, eine Ansicht, mit der niemandem geholfen ist. Wir können die Welt auch anders sehen. Ich habe meine Ansicht dazu wie folgt veröffentlicht:

„Oh das wäre ja grauenvoll. Gott sei Dank ist es inzwischen nachgewiesen, dass Babys, die wirklich absolut keine Liebe bekommen, nicht lebens- und entwicklungsfähig sind. Das heißt, dass wir alle, die dies lesen, Liebe erfahren haben. Selbst, wenn wir es vergessen haben, von wem und wann dies gewesen sein soll. Wir können uns alle also gewiss sein, dass wir die Energie der Liebe in uns tragen. Und zur weiteren Hilfe – was ist denn die Energie der Liebe? Es sind Gedanken, Gedanken voller Liebe ist Energie voller Liebe. Und denken können wir alle und wir alle können selbst entscheiden, welche Gedanken wir denken wollen. Wenn Du also ein Mensch bist, der glaubt, sich selbst nicht lieben zu können und andere nicht zu lieben, weil Du (angeblich) nie Liebe bekommen hast, dann entscheide Dich – wenn Du magst – ab heute selbst Gedanken der Liebe zu formen. Beginne Dir selbst, alle Aufmerksamkeit, Achtung und Liebe zu schenken, die du dir immer gewünscht hast. Das Universum ist voll von dieser Energie der Liebe und jeder darf sich nach Lust und Laune daran bedienen. Es kostet nichts. Es kann mit einem Lächeln in den Spiegel beginnen. Und Du nimmst Niemanden etwas weg. Denn diese Liebe ist unendlich. Auf die Liebe!“

 

02.11.2012

Ärger

Am vergangenem Mittwoch durfte ich wieder einen Glücks-Info-Abend mit sehr interessanen Gästen erleben. Unter anderem diskutierten wir über äußere Ereignisse, über die sich doch jeder gesunde Mensch aufregen und ärgern muss. Wie kann also ein Ereignis zunächst als „neutral“ angesehen werden, um ihn nicht sofort eine – in diesem Fall negative – Bewertung zu geben, um sich dann darüber mächtig aufzuregen! Worum gehts?

Um Menschen, die rücksichtslos die Umwelt verschmutzen und ihren Dreck einfach so am Wegesrand fallenlassen. Ärgern Sie sich auch über diese Mitmenschen? Fluchen Sie vielleicht auch in sich hinein, schütteln mit dem Kopf und schimpfen über diese Umweltrowdys? Was kann man tun? Sie erreichen diese Menschen nicht und können also direkt an dieser Umweltverschmutzung nichts ändern.
Ja, Sie könnten es aufheben und wegräumen, so wie die Dame auf meinem Info-Abend es oft macht und sich jedes Mal, wenn sie wieder spazieren geht, von neuem aufregt und SICH immer wieder ägert.

Kann man dieses Ereignis also neutralisieren? Meine Gedanken hierzu:
Die Menschen, die mit der Umwelt rücksichtslos umgehen, gehen auch mit sich rücksichtslos um. Warum tun Menschen das? Ich glaube, sie tun es, weil sie in ihrem Leben noch keine oder zu wenig Selbst-Achtung, zu wenig Rücksicht, zu wenig Liebe erfahren haben. Und nun kommen „wir“, um weiterhin auf sie zu schimpfen, sie zu kritisieren, sie NICHT zu lieben. Auch wenn wir diese Menschen nicht direkt erreichen, so verteilen wir doch unsere negative Energie, die wir durch unseren Ärger aussenden. Und wer empfängt diese negative Energie? Wir alle.

Was wäre, wenn wir alle nur 1 Teil am Wegesrand aufheben würden und LIEBE ausstrahlen würden. Liebe für denjenigen, dem sie fehlt. Gedanken sind Energie. Und diese Energie trifft uns alle.

Ein liebevolles Wochenende wünscht
Ihre Lebensfreundin Arite Husmann

 

04.10.2012

Ziele

Ist es Ihr Ziel, Ihr Wunsch, noch glücklicher mit Ihrem Leben, mit Ihrer Beziehung, mit Ihrer Arbeit, mit sich selbst zu sein? Woran möchten Sie derzeit am ehesten etwas verbessern? Zum Beispiel Ihrem Selbst?

Dann fragen Sie sich:

  1. „Wie sehr bin ich mit mir selbst im Reinen, wie sehr liebe und achte ich mich?“ Vergeben Sie einen Wert auf einer Skala von 1 bis 10.

Da Sie in diesem Beispiel an diesem Thema – also Ihr Selbst – arbeiten möchten, gehe ich davon aus, dass Ihr Wert unter 10 liegt.

Nun finden Sie die Antwort auf die Frage:

  1. „Was ist nötig, um die restlichen Punkte bis 10 zu erreichen?“ Die Antwort wird entweder kurz und prägnant oder lang ausfallen.

Ihre nächste Frage:

  1. „Was kann ICH TUN, um dies zu erreichen?“ Vielleicht stecken Sie gerade hier fest und denken, wenn ich es könnte, würde ich es ja tun. Dann notieren Sie sich, was Sie tun würden, wenn Sie es könnten.

Wenn Sie WIRKLICH Ziele erreichen wollen, ist es oft sehr hilfreich, diese in schriftlichen Schritten festzuhalten. Schreiben Sie alle Ihre möglichen und „unmöglichen“ Ideen nieder. Und sammeln Sie diese in den Folgetagen. Denn um so länger Sie darüber nachdenken, desto mehr Ideen kommen Ihnen.

Und als nächstes beantworten Sie sich bitte die Frage:

  1. „Was genau hindert mich an deren Umsetzung?“

Schreiben Sie alle „Ihre Hindernisse“ – am besten jedes auf ein extra Blatt – nieder. Ihr Ziel ist es nun, diese Hindernisse zu überwinden

Dann nehmen Sie sich Ihr Blatt mit dem erstes Hindernis vor und fragen sich wieder:

1a. „Wie leicht fällt es mir, dieses Hindernis aus dem Weg zu räumen oder es zu umgehen?“ Vergeben Sie auf einer Skala von 1 -10 einen Wert. 1 = sehr schwer /10 = sehr leicht

Den Wert 10 werden Sie aber kaum vergeben, sonst wäre es kein Hindernis für Sie. Gehen Sie jetzt also wieder in Einzelschritten so vor, wie zu Anfang: Sie beantworten sich wieder die Frage:

2a. „Was ist nötig, um die restlichen Punkte bis 10 zu erreichen?“

3a. „Was kann ICH TUN, um dies zu erreichen?“

4a. „Was genau hindert mich an deren Umsetzung?“

Ich möchte nicht vorwegnehmen, auf welches letzte Hindernis Sie stoßen werden. Möchten Sie Ihre Erkenntnisse mit mir teilen? Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar.

 

21.09.2012

Anerkennung

Wie wichtig ist Ihnen Anerkennung?
Als Kinder wurden wir für „die guten Dinge“ gelobt und anerkannt – von anderen Menschen, also den Eltern, Geschwistern, Lehrern usw. Diese Anerkennung vermittelte uns ein Selbst-WERT-Gefühl. Um so mehr Anerkennung du bekommst, desto wertvoller fühlst du dich. Und so wie du dich fühlst, handelst du und entscheidest du auch.

Experimente in Schulen haben gezeigt, dass die Leistungen ganzer Klassen anstiegen, wenn die Lehrer ihnen vermittelten, dass sie die Besseren, die Elite – im Vergleich zu der Parallelklasse – seien. Der anderen Schulklasse wurde vermittelt, dass sie einfach hoffnungslos wären, einfach zu schwach und zu weit hinterher. Obwohl beide Klassen zu dem Zeitpunkt gleichstarke Leistungen erzielten, entwickelten sich ihre Leistungen dementsprechend, was man ihnen vermittelte.Dieses Beispiel macht deutlich, wie einfach Menschen – nicht nur Kinder – zu manipulieren sind.

Was können wir daraus lernen? Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns von äußeren Anerkennungen völlig frei machen. Anerkennung sowie Kritik von außen ist eine Bewertung von außen. Sie hat nicht mit IHREM INNEREN zu tun. Machen Sie sich frei von dem Streben nach äußerer Anerkennung. Was zählt, ist Ihre eigene Anerkennung. Ihr Selbstbild können Sie ganz allein gestalten. Wenn Sie Ihr Haus oder Wohnung einrichten, gestalten Sie es doch auch nach Ihrem Geschmack, oder? Also gestalten Sie auch Ihr Selbstbild nach Ihrem Geschmack, denn IHRE Seele wohnt in Ihrem Körper und nicht die der Anderen.

Noch ein Tip zum Üben:Wenn Sie lernen möchten, Ihr Selbstbild, Ihre Persönlichkeit endlich SELBST zu lieben und wertzuschätzen, dann stellen Sie sich jeden Tag – am besen vor dem Schlafengehen – vor dem Spiegel und betrachten Sie sich. Schauen Sie sich so an, als wären Sie ihr Baby; Ihr Baby, das Sie bedingungslos lieben. In dieser Übung lernen Sie, sich all die Liebe und Anerkennung selbst zu schenken, die Ihnen zusteht. Lassen Sie alle Liebe fließen, alle Gefühle und Emotionen – alles, was kommt, ist genau richtig. Spielen Sie mit dieser Übung. Sehr intensiv kann diese Übung wirken, wenn Sie sich nackt ansehen. Warum? Weil Sie dann keinerlei „Schutzmäntel“, „Masken“ tragen. Es geht darum, Ihre innere Liebe zu sich selbst zu entdecken. Diese finden am leichtesten, wenn Sie wirklich alles abgelegt haben. Und wenn Sie diese Liebe für sich wirklich fühlen, dann können Sie mit tiefer Dankbarkeit den Tag beenden.

P.S. Über Ihre Erfahrungen würde ich mich sehr freuen.

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: